Ein Produkt der mobus 200px

Christoph Zehnder,  eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch

Leonteq: Und täglich grüsst das Murmeltier...
Obiger Titel eines Filmes mit Bill Murray von 1993 wurde zum geflügelten Wort für Situationen, die sich mehrfach wiederholen und fast gleich immer wieder vorkommen. Bei Leonteq fühle ich mich an diese Redewendung erinnert. Erstmals habe ich diesen Titel letztes Jahr im November zum Kauf empfohlen zum Preis von rund FR. 30.–(bei Interesse können Sie die alten Ratgeber auf unserer Webseite nachlesen). Im März 2020 habe ich bei Fr. 43.50 zu einem (leider nur Teil-)Verkauf geraten. Nach einer Gewinnwarnung kam die Aktie unter Druck und im April 2020 habe ich bei 31 Franken zu einem Wiedereinstieg geraten. Der Kurs ist erneut angestiegen bis auf etwa Fr. 45.–, hat aber seit Ende Juli wieder massiv korrigiert und liegt nun erneut bei etwa 32 Franken. Zeit um erneut zuzukaufen?

...grosser Handelsverlust im ersten Halbjahr
Leonteq hat in seinem Halbjahresbericht Sonnen- und Schattenseiten gezeigt. Unter anderem dank der volatilen Börsenkurse war die Nachfrage nach den Produkten extrem stark und die Volumen wurden deutlich erhöht. Andererseits wurde Leonteq von den massiven Auswirkungen von Corona auf die Finanzmärkte an zwei Orten auf dem falschen Fuss erwischt: Zum einen verursachten die extremen Turbulenzen am Ölmarkt – kurzzeitig notierten die Preise für Erdölfutures im deutlich negativen Bereich – einen Handelsverlust von ca. 20 Mio., zum anderen haben diverse Firmen bereits beantragte Dividenden gestrichen, was zu weiterem ca. 40 Mio. Handelsverlust auf den bereits emittierten Produkten führte. Unter dem Strich verdiente Leonteq deshalb im ersten Halbjahr nur 6 Mio., was einem Gewinn von Fr. 0.29 pro Aktie entspricht.

...bessere Aussichten fürs zweite Halbjahr
Das zweite Halbjahr scheint bislang keine solch einschneidenden Extremereignisse zu bringen. Das Tagesgeschäft scheint normal zu laufen, womit Leonteq seinen Handelsverlust mutmasslich deutlich verkleinern wird. Zudem konnte Leonteq mehrere neue Vertriebspartner bekanntgeben, so dass auch die Aussichten für die Volumen gut stehen.
Unter dem Strich stufe ich deshalb Leonteq zum dritten Mal auf einem Preisniveau von gut 30 Franken als attraktiv ein und würde risikofreudigen Anlegern zu einem Kauf raten.

Chaotisches US Präsidentschafts-TV-Duell
Die beiden mögen sich nicht, das wusste man. Der eine ist amtierender US-Präsident, der andere war vor vier Jahren noch US-Vizepräsident und ist heute der Kandidat der Demokraten. Beide sind nicht mehr jung (was eigentlich eine Untertreibung ist), besser gesagt, es sind zwei ältere, an sich erfahrene Politiker. Offenbar fehlt es aber beiden an einem Mindestmass an Anstand und Respekt für das Vis-à-vis. Natürlich schafft es niemand, in einer aufgeheizten Debatte auf persönliche Angriffe immer souverän zu reagieren, aber ein aggressives Dauergefecht, bei dem kaum ein Satz fertig gesprochen werden kann, ohne dass der andere ins Wort fällt, ist keine Debatte, sondern höchstens ein Duell.

US Politsystem unter Stress
Ich frage mich manchmal, wie es möglich ist, dass ein Land mit fast 330 Mio. Einwohnern am Schluss aus zwei solchen Kandidaten auswählen muss. Das ist nicht nur eine Kritik an den beiden Anwärtern, sondern auch am System. Offenbar ist das US-Politsystem derzeit ziemlich unter Stress. Das ist nicht nur die Schuld von Trump, nein, er kam wohl schon nur deswegen an sein Amt vor vier Jahren. Die Kluft zwischen Arm und Reich geht immer weiter auf und die USA scheinen die Position als unangefochtene Weltmacht Nummer 1 langsam zu verlieren.

 Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an oder rufen an unter Tel. 062 871 93 57.

Von Jan Peters, Kaiseraugst

Von Markus Hauenstein, Möhlin

Von Jürg Keller, Rheinfelden

Von Daniela Slania, ehem. Schulgemeinderätin Gipf-Oberfrick

Von Jon Forrer, Grossratskandidat glp, Magden

Von Andreas Burckhardt, Möhlin
zum Leserbrief von Hans-Jörg Götz in fricktal.info vom 17. September

Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch

Ölaktien völlig aus der Mode
Die Börsenbewertungen der grossen Ölkonzerne wie Royal Dutch Shell, Exxon, BP oder Total sind völlig im Keller. Die Aktien sind sehr günstig zu haben, stossen aber auf wenig Interesse. Sind das Vorzeichen, dass Öl in Zukunft keine Rolle mehr spielt oder die Firmen in Zukunft keine Gewinne mehr schreiben? Unbestritten hat Corona zu einem nachlassenden Ölverbrauch geführt. Nicht nur die Luftfahrtindustrie braucht aktuell weniger Energie und oftmals reagieren einige Produzenten auf sinkende Preise mit einer gesteigerten Produktion, um Ausfälle teilweise zu kompensieren, was zusätzlich eine Negativ-spirale auslösen kann. Ich persönlich glaube, dass Öl noch länger eine sehr wichtige Rolle spielen wird. Natürlich werden die Sparbemühungen und die Umstellung auf Strom in einigen Bereichen die Nachfrage nach Öl schmälern. Aber woher soll der ganze Strom kommen, wenn in 10 – 20 Jahre fast alle Atomkraftwerke auf dieser Welt an ihre Altersgrenze kommen? Es wird noch sehr lange einen Energiemix brauchen und fossile Brennstoffe werden uns noch mehrere Generationen begleiten, ob wir das wollen oder nicht. Ein anderer Grund für den Preiszerfall der Aktien könnte sein, dass man aktuell vor allem auf Wachstumsaktien mit Phantasie (vor allem im Technologie- und Pharmabereich) setzt. Da ist ein Ölkonzern doch einfach langweilig und wird abgestossen. Dass aber gerade «langweilige» Firmen längerfristig interessant sind, wird dann oft vergessen. Persönlich bin ich überzeugt, dass Energie auch in Zukunft ein sehr wichtiges Thema bleibt und der Markt im Moment Einstiegs- oder Aufstockungschancen bietet. Dafür braucht es eine längere Durchhaltefähigkeit.

Value Aktien kommen nicht vom Fleck
Die Börsen boomen trotz Corona. Die unendliche Liquidität, welche die Zentralbanken geschaffen haben, führt zu einem Anlagenotstand. Sehr viele Aktien haben ihre Verluste vom März schon längstens wieder wettgemacht. Über Jahrzehnte war der Value-Ansatz (in Schwächephasen günstige unterbewertete Aktien zu kaufen und zu halten) allen anderen Anlageansätzen mit temporären Unterbrüchen immer wieder überlegen. Nun kommen viele dieser Aktien (auch wie oben beschriebenen Ölfirmen) nicht vom Fleck und sind verhältnismässig günstig bewertet. Ist dieses Mal alles ganz anders? Setzt sich eine Momentum- oder Wachstumsstrategie definitiv durch und verändert sich die Firmenlandschaft total? Ich persönlich zweifle sehr stark daran. Die überwunden geglaubte Schwerkraft ist immer wieder zurückgekommen und Bewertungsphantasien können sich sehr, sehr schnell wieder in Luft auflösen. Im Moment halte ich mich immer mehr an bodenständige, «langweilige» und vernünftig bewertete Aktien. Die unendliche Phantasie überlasse ich gerne anderen.

Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an
oder rufen unter 062 871 66 96 an.

Dr. Monika Mayer Apothekerin
Vinzenz Apotheke, Rössliweg 13, 5074 Eiken
www.vinzenz-apotheke.ch

Zecken Erkrankungen 2: Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
Unser 2. Ratgeber ist der seltenen viralen Krankheit gewidmet, die durch den Stich/Biss einer infektiösen Zecke übertragen wird. Im Gegensatz zur Borreliose gibt es keine spezifische Behandlung, aber eine wirksame Impfung.
Das BAG überwacht die FSME seit 1988 im obligatorischen Meldesystem für Infektionskrankheiten. Es zeigen sich grosse Schwankungen (39 bis 332). Die Fallzahlen steigen und zeigen dieses Jahr (Angaben bis Ende Juli) den Höchststand.
Ein Grund dafür ist die Klimaveränderung mit milden Wintern und wärmeren Sommern. Man kann ein Informationsblatt zur Zeckenenzephalitis auf der Homepage des BAG herunterladen.
Die Erkrankung verläuft bei 70 bis 90% ohne Symptome! Ansonsten sieht man 2 Phasen: Beginn mit grippeähnlichen Symptomen, (bei den meisten Erkrankten endet damit die Infektion). Bei 20-30 % setzt die zweite Phase ein: Befall des zentralen Nervensystems (Hirnhaut oder Gehirnentzündung). Der Verlauf ist bei Erwachsenen schwerer als bei Kindern.

Erscheinungsbild/Symptome:
Das FSME-Virus wird beim Biss/Stich aus der Speicheldrüse der Zecke übertragen. Nach 2 bis 20 Tagen treten in der frühen Phase (Dauer 4-6 Tage) Fieber, Kopf-, Gliederschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auf. Gelegentlich kommt es zu neurologischen Symptomen wie Sehstörungen. Danach folgt eine kurze Zeit ohne Beschwerden. Bei dem grössten Teil der Patienten 70 bis 80% ist damit die Erkrankung abgeschlossen.
Bei 20 bis 30% der Infizierten kommt es wenige Tage später zu einem zweiten Fiebergipfel mit bis zu 40°C Körpertemperatur. Es treten auch Zeichen einer Gehirn- und Hirnhautbeteiligung auf. Das sind z.B. starke Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit Lichtempfindlichkeit, Schwindel, Sprech-, Gehstörungen und Lähmungserscheinungen. Diese Erscheinungen können mehrere Monate andauern. Glücklicherweise kann es selbst nach schweren Verläufen zur völligen Ausheilung kommen. In dieser 2. Phase kommt es bei der Hälfte der Patienten zu einer Hirnhautentzündung. Andere leiden zusätzlich unter einer Entzündung des Gehirnes mit schweren Bewusstseinsstörungen und Lähmungen hin bis zur Atemlähmung. Bei 1 bis 2 % führt die Erkrankung zum Tod.

Behandlung:
Wie bereits gesagt, gibt es keine ursächliche Behandlung. Es können nur die Symptome gelindert werden. Bettruhe und allenfalls Schmerzmittel werden in den «einfacheren» Fällen gegeben, intensivmedizinische Betreuung bis zur Beatmung braucht es bei den schlimmen Verlaufsformen.

Vorbeugung:
Die allgemeinen vorbeugenden Massnahmen sind immer an erster Stelle zu nennen. Daher gilt: adäquate Kleidung tragen, Repellentien = Zeckenabschreckende Sprays anwenden und Impfen!
Da bei Kindern ein milderer Verlauf beobachtet wird, gelten die Impfempfehlungen erst ab 6 Jahren.

Impfen:
Gemäss BAG ist die ganze Schweiz mit Ausnahme der Kantone Genf und Tessin FSME-Risikogebiet. Eine gute Zeit zum Impfen ist logischerweise in den Wintermonaten (keine Zeckenaktivität). Die Grundimmunisierung erfordert 3 Injektionen (ein zeitlich begrenzter Schutz existiert bereits nach der 2. Injektion). Die ersten beiden Impfungen werden im Abstand von einem Monat verabreicht, die 3. (je gewählter Impfstoff) 5 bis12 Monate später. Auffrisch-Impfungen werden alle 10 Jahre empfohlen. Nebenwirkungen sind selten und verschwinden in der Regel nach 1 bis 2 Tagen (Rötung, Schmerz und eine kleine Schwellung bei der Einstichstelle). Die Kosten werden von der Grundversicherung übernommen, bei beruflicher Notwendigkeit (Förster, Waldarbeiter u.a.) bezahlt der Arbeitgeber.

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