Von Patricia Capurso, Möhlin
Warum werde ich am 14. Juni 2026 für Tempo 30 in den Quartierstrassen Möhlin stimmen?
An der letzten Gemeindeversammlung habe ich schon Ja für Tempo 30 gestimmt. Ich bin viel zu Fuss mit Hund, per Velo und auch per Auto in Möhlin unterwegs. Als Autofahrerin ist es für mich keine Einschränkung in den Quartierstrassen max. mit 30 km/h das Auto fortzubewegen, da oft die Sicht eingeschränkt ist, ich Fussgänger und Tiere kreuze und Kinder zu Fuss oder mit irgendwelchen Rädern unterwegs sind.
Vor der letzten Abstimmung betreffend Tempo 30 an der Gemeindeversammlung bin ich vom Alters- und Pflegeheim Stadelbach bis zur Badi gefahren, mit dem Auto und durch so viele Quartierstrassen wie möglich. Viermal bin ich die Strecke abgefahren, zweimal mit max. 30 km/h, und zweimal schneller bis max. 50km/h (was ich als sehr herausfordernd empfand, vor allem als ich die Quartierstrassen mit einer grosser Menge heimkehrender Schülerinnen und Schüler teilen musste).
Die durchschnittliche Zeitdifferenz zwischen max. Tempo 30 und über Tempo 30 war 1 Minute 20 Sekunden. Ein Zeitverlust?
Ich stimme Ja für Tempo 30, weil es eine einfache Massnahme ist, die Sicherheit auf den Strassen zu erhöhen, Lärmemissionen zu senken, das Risiko für alle Verkehrsteilnehmer zu minimieren, andere Menschen auf den Strassen besser wahrzunehmen. Diese positiven Resultate zeigen sich auch in den Gemeinden, wo Tempo 30 schon länger zum Verkehrsalltag und zum Dorfbild gehören.
Ja zu Tempo 30 am 14. Juni 2026.