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(pd) In der Sackrebe in Künten-Sulz entsteht ein neuer Lebensraum für den stark gefährdeten Europäischen Laubfrosch. Die ehemalige Kiesgrube liegt in einem wichtigen Vernetzungskorridor zwischen bestehenden Laubfroschvorkommen und eignet sich deshalb ideal als Amphibienstandort. Aus diesem Grund hat Pro Natura Aargau das Gelände erworben und die Anlage mehrerer Weiher geplant.
(pd) Am Dienstagabend fand im kultur & kongresshaus Aarau der 13. Jahresanlass des Hightech Zentrum Aargau statt. Regierungsrat Dieter Egli formulierte das Motto: Spitzentechnologie, Spitzendienstleistungen, Spitzenprodukte.
(pd) Seit Jahrhunderten ist der Stadtbach die Lebensader der Stadt Aarau, als künstlich angelegter Kanal hat er ihre Bewohnerinnen und Bewohner mit Trink-, Brauch- und Löschwasser versorgt. Ebenfalls über Jahrhunderte ist der Stadtbach einmal im Jahr für die Reinigung trockengelegt worden, für den «Bachfischet». 500 Jahre ist es nun diesen September her, dass dieser Brauch erstmals schriftlich erwähnt wurde. Gefeiert wird dies nicht nur mit einem speziellen Umzug, sondern auch mit einem Bilderbuch: «Ida und der Bachfischet» feiert auf den Tag genau 500 Jahre nach der Erstnennung Vernissage.
(pd) Der Baselbieter Landrat hat im Juni 2026 die Revision des Gesetzes über die familienergänzende Kinderbetreuung beschlossen. Diese wurde als Gegenvorschlag zur unterdessen zurückgezogenen Volksinitiative entwickelt. Die Referendumsfrist ist am 24. August 2026 abgelaufen, die Umsetzungsarbeiten wurden aufgenommen. Der Kanton wird voraussichtlich ab 1. August 2028 Beiträge an die Familien für die Kinderbetreuung leisten.
(pd) Die Ufermauer des Weihers beim Schloss Bottmingen muss saniert werden. Die Mauer ist in weiteren Teilen nicht mehr dicht, wodurch er Wasser verliert. Für die Sanierungsarbeiten muss das Wasser des Weihers abgesenkt werden. Die Arbeiten beginnen am 31. August und dauern voraussichtlich bis zum 13. November.
(sta) In Zusammenhang mit der Brandserie im Freiamt vom August 2025 hat die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten die Untersuchungshandlungen abgeschlossen. Für den heute 31-jährigen Schweizer wird ein Antrag auf eine ambulante Massnahme beim Bezirksgericht Bremgarten eingereicht. Gemäss psychiatrischem Gutachten gilt der Mann als schuldunfähig.
(af) Am vergangenen Sonntag fand das Helferfest des Fischessens 2026 der Pontoniere Schwaderloch statt. Um 11 Uhr war Treffpunkt beim Vereinshaus, wo die Helferinnen und Helfer bereits mit einem Apéro begrüsst wurden. Bei schönstem Sonnenschein genoss die Festgesellschaft den Apéro in idyllischer Atmosphäre am Rheinufer.
(pol) Am Montagabend kam es in einem Autohandelsbetrieb an der Hauensteinstrasse in Rümlingen zu einem Einbruch. Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndung konnte ein mutmasslicher Täter angehalten werden.
(glp) Mit dem neuen Baugesetz können Wärmepumpen einfacher gebaut werden. Danke einer GLP-Motion, wie die Partei in einer Medienmittelung schreibt.
Das neue Baugesetze erlaubt den Bau von Wärmepumpen im Strassenunterabstand und beschleunigt so die Energiewende
Am 29. März 2024 hat die GLP eine Motion (24.100) eingereicht, die fordert, dass Luft-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpen im Strassen-Unterabstand einfacher bewilligt werden können. Im neuen Baugesetz musste der Regierungsrat den Paragrafen 67a gegen seinen Willen entsprechend anpassen.
Die Umstellung von fossilen auf klimafreundliche Heizsysteme muss vorangetrieben werden. Gerade bei bestehenden Einfamilien- und kleineren Mehrfamilienhäusern spielen Wärmepumpen dabei eine zentrale Rolle. Häufig befinden sich die bisherigen Heizsysteme auf der Strassenseite. Eine Platzierung der neuen Wärmepumpe am bisherigen Standort oder in dessen Nähe kann deshalb unnötigen Erschliessungs- und Bauaufwand vermeiden.
Heute sind Gemeinden bei Ausnahmebewilligungen im Strassen-Unterabstand vielfach zurückhaltend. Gleichzeitig ist in vielen Wohnquartieren kaum absehbar, dass die betroffenen Flächen künftig tatsächlich für Strassenverbreiterungen oder andere Projekte benötigt werden.
Die GLP Aargau forderte deshalb eine pragmatische Lösung: Wärmepumpenanlagen sollen im Baugesetz ausdrücklich als mögliche Ausnahme aufgeführt werden. Gemeinden sollen entsprechende Bewilligungen gegen einen Beseitigungsrevers einfacher erteilen können, auch für Erdsonden von Sole-Wasser-Wärmepumpen.
Damit wird ein unnötiges Hindernis beim Ersatz fossiler Heizungen beseitigt, ohne die langfristigen Interessen des Strassenraums aufzugeben. Die GLP Aargau leistet so einen konkreten Beitrag, damit die Energiewende auch bei bestehenden Gebäuden schneller vorankommt.
Neuer Paragraf 67a: 1 Für untergeordnete Bauten und Anlagen, wie namentlich Klein- und Anbauten, sowie für Luft/Wasser-Wärmepumpen und Sole/Wasser-Wärmepumpen kann eine erleichterte Ausnahmebewilligung betreffend Abstände gegenüber Strassen oder Baulinien erteilt werden, […] wenn kein überwiegendes, aktuelles öffentliches Interesse entgegensteht.
(gp) «Sommer wie dieser werden häufiger und intensiver. Wir müssen jetzt die Lehren daraus ziehen», schreiben die Grünen in einer Medienmitteilung.
(sp) Trockenperioden, Hitze und Starkregen zeigen, dass auch der Wasserkanton Aargau seinen Umgang mit Wasser anpassen muss. Mit drei Postulaten fordert die SP Aargau verbindliche Vorgaben für Schwammstadt und Kaltluftkorridore, eine trockenheitsresiliente Landwirtschaft sowie bessere Rahmenbedingungen für die Nutzung von Grau- und Regenwasser. Die kantonale Wasserstrategie bietet dafür eine gute Grundlage. Nun braucht es konkrete Massnahmen, Zuständigkeiten und finanzielle Mittel.
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