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Wichtige Verlagsmitteilung

 

Fehlende Zeitung - fehlgeleitete Zustellung

FRICKTAL. Aufgrund eines Logistikfehlers bei der Post wurde ein Sammelbehälter mit den Donnerstagsausgaben der Neuen Fricktaler Zeitung/Fricktaler Woche/fricktal.info leider fehlgeleitet. Statt in Laufenburg landeten die darin enthaltenen Zeitungen in Lenzburg. Dies führte dazu, dass viele Leserinnen und Leser im Bezirk Laufenburg am Donnerstag keine Zeitung erhielten. Die Post entschuldigt sich für diesen Fehler, die Zeitungen werden am Freitag zugestellt.

Verlagsleitung

Ratgeber Finanzen 42 – 2023

Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch

Sandoz – ein neuer, alter Name am Börsenhimmel

Grösser und noch grösser, das war lange das Motto, nicht nur im Pharmabereich. Natürlich bringt eine vernünftige Grösse einige gewichtige Vorteile. Oft steigt aber auch die Bürokratie überproportional und es sind Sachen zusammen, welche kaum oder gar keine Synergien untereinander haben. Heute findet teilweise ein Umdenken statt. Man merkt, dass gewisse Unternehmensteile nicht mehr dazu passen oder eine völlig andere Dynamik haben. Es ist weniger Diversifikation gefragt, mehr Konzentration auf das Kerngebiet und/oder auch das Freilegen von Potenzial. Es wird versucht, schlummernde Werte zu Kapital zu machen. Oft gedeihen diese abgetrennten Sparten unter eigener, weniger einengender Regie besser. Schlussendlich ist es eine Win-Win-Situation. Aktuelles Beispiel: Der Pharmariese Novartis hat vor zwei Wochen seine Generika-Sparte («Nachahmer-Produkte») unter dem Markennamen Sandoz abgespalten und separat an die Börse gebracht. Für fünf Novartis-Aktien hat der Aktionär 1 Sandoz-Aktie bekommen. Man kann nun selber entscheiden, ob man in den Pharma- oder Generikateil investieren will. Bereits viel früher wurden die Agrochemie mit Syngenta und später der Augenheilbereich Alcon abgetrennt. Wichtig scheint, dass die abzutrennende Firma wirklich alleine überlebensfähig ist und nicht mit Schulden vollgepumpt wurde. Das scheint bei Sandoz beides der Fall zu sein. Die Generikasparte birgt überschaubare Risiken bei einem limitierten Gewinnpotential. Aus meiner Sicht habe ich lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Wenn das Management nicht übermütig wird, könnte sich Sandoz zu einem sehr soliden Wert entwickeln. Die Branche hat sicher Zukunft und ich werde Sandoz weiter beobachten.
Santhera scheint Zulassung zu bekommen
Das kleine Biotechunternehmen aus Pratteln hat viele Enttäuschungen und eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Nun scheint man für das Muskelschwund reduzierende Mittel Vamorolone eine Zulassung in Europe zu erhalten. Das wäre ein wichtiger Durchbruch. Wenn es dem Management gelingt, sich vom fast reinen Forschungsunternehmen zum Verkaufsbetrieb weiterzuentwickeln und rasch Einnahmen zu generieren, könnte die Aktie noch einiges Potential haben. Nach den vielen Enttäuschungen der Vergangenheit scheinen viele Anleger aber noch vorsichtig zu sein, was es aber gerade interessant macht.

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