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Wichtige Verlagsmitteilung

 

Fehlende Zeitung - fehlgeleitete Zustellung

FRICKTAL. Aufgrund eines Logistikfehlers bei der Post wurde ein Sammelbehälter mit den Donnerstagsausgaben der Neuen Fricktaler Zeitung/Fricktaler Woche/fricktal.info leider fehlgeleitet. Statt in Laufenburg landeten die darin enthaltenen Zeitungen in Lenzburg. Dies führte dazu, dass viele Leserinnen und Leser im Bezirk Laufenburg am Donnerstag keine Zeitung erhielten. Die Post entschuldigt sich für diesen Fehler, die Zeitungen werden am Freitag zugestellt.

Verlagsleitung

Ratgeber Finanzen 26-2023

Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch

Geteilter Aktienmarkt stimmt mich nachdenklich
Wenn ich verschiedene Aktienindices anschaue, könnte man meinen, dass fast alles im Lot ist. Trotz Inflation, Krieg, schwächelnder Wirtschaft usw. sind viele Indices nur unweit der Höchststände. Wenn man dann aber genauer hinschaut, sieht man, dass sehr viele Aktien schon länger im Rückwärtsgang sind und auch recht fair und vernünftig eingestuft werden. Vor allem im Technologiebereich ist im Moment aber ein KI-Hype (künstliche Intelligenz) am Laufen. In den möglichen Profiteuren (Chip-Hersteller, Cloud-Anbieter usw.) dieser Entwicklung ist sehr viel Euphorie, wenn nicht sogar übertriebene Phantasie, enthalten. Sehr ähnlich hatten wir das vor rund 23 Jahren schon einmal. Danach kam die grosse Ernüchterung, welche auch auf die Realwirtschaft voll durchgeschlagen hat. Natürlich kann es dieses Mal ganz anders rauskommen, aber persönlich mahnt es mich zur Vorsicht.
Wir verspielen Standortvorteile
Die Produktion von Gütern in der Schweiz war schon lange wegen der hohen Lohnkosten anspruchsvoll. Mit viel Automatisierung, Spezialisierung und Innovation war es in Teilbereichen aber immer noch möglich. Wichtig dabei war aber, dass wenigstens die Energiekosten im Verhältnis zu anderen Standorten moderat waren und die Energieversorgung auch immer gewährleistet ist. Ich provoziere nun bewusst: Was nützt es uns, wenn wir nur noch grünen Solarstrom haben, sich diesen aber niemand mehr leisten kann, wir keine Jobs mehr haben und der Staat vor lauter Subventionen überschuldet ist? Natürlich muss es nicht so schlimm kommen, aber ich bin immer wieder erstaunt, wie blauäugig man ganz wichtige Themen angeht. Irgendwie haben wir vergessen, dass nur vor wenigen Generationen sehr viele Schweizer Bürger aus wirtschaftlichen Gründen ihr Glück in Nordamerika gesucht haben. Wir meinen aus meiner Sicht viel zu fest, dass der Wohlstand in Stein gemeisselt ist und immer so bleiben wird. Wir können uns alles leisten, wir sind ja reich. Das meinten die Römer auch lange. Irgendeinmal kippt es und die Bewegung ist fast nicht mehr aufzuhalten. Ich hoffe, dass wieder mehr Vernunft und vor allem Bodenhaftung einkehrt.
Zinsvergleich lohnt sich wieder
Wie schon in einem letzten Ratgeber betont, macht die Cashbewirtschaftung wieder Sinn. Viel Geld brach auf einem zinslosen Konto liegen zu lassen, ist nicht mehr der richtige Ansatz.

 

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