Von Kurt Bischofsberger, Wittnau (ehemals in verschiedenen politischen Gremien)
Die Gemeinde Wittnau ist stark betroffen. Seit über 30 Jahre beobachte ich die Quellen im «Sundel». Schon im Sommer 2003 sind Quellen versiegt und nun, 2026, sind weitere dazu gekommen und die Weiher und Tümpel sind ausgetrocknet. Das «Lindbächli», welches danach zur Not-Versorgung diente, ist nun ebenfalls versiegt! Diese Weiher in einem ehemaligen Feucht-Gebiet sind wie vielerorts in der Schweiz in einer Notlage.
Werden die mit dem Klima zusammenhängenden Ereignisse von den bürgerlichen Parteien ernst genommen? Der Bund (admin) veröffentlichte mit Bildern und Fakten am 12. August, im TA auf einer Doppelseite (2+3) dargestellt, wie die Situation in der Schweiz ist. Was wir jetzt erleben, ist nicht nur das Resultat der letzten Jahre. Erinnern wir uns an die Ereignisse von 1999 – 2005, an den Sturm Lothar, mit den Überschwemmungen im Wasserschloss, und seither die Steigerung solcher Ereignisse. Es hilft nicht weiter, mit Aufzählungen aus der Vergangenheit zu argumentieren, wie es stets in der Politik, wie es von der SVP gemacht wird.
Die ersten 25 Jahre dieses Jahrhunderts liegen hinter uns, wer seither geboren wurde, kann sich nicht an die erwähnten Ereignisse (Trockenheit, Überschwemmungen) erinnern. Die Klima-Aktivisten mit Greta Thunberg mit den extremen Forderungen und Aktionen blieben ungehört. So können es nur die kürzeren Abstände solcher Witterungsverhältnisse sein, welche dazu führten, wie wir es jetzt erleben! Die Strassenblockaden führten damals zu unverständlichen Verkehrsblockaden wie zum Weltwirtschaftsforum in Davos. Schon Ende der 1990er-Jahre gab es Informationen von den Versicherungsgesellschaften über die zu erwartenden Veränderungen, ebenfalls äusserten sich Wissenschafter, wie sich das Klima weltweit verändert. Diese Prognosen sind zur Wirklichkeit geworden. Es braucht jetzt unbedingt lange und ausgiebige Regenfälle, bis die Quellen, Flüsse und Seen wieder genügend mit Wasser versorgt sind.