Von Suzanne Bosselaar, Gipf-Oberfrick
Die bisherigen Leserbriefe handelten hauptsächlich vom politischen Hickhack. Doch was bringt Tempo 30 wirklich: weniger Lärm, weniger Pneuabrieb von Autos und deshalb weniger Mikroplastik in Böden, Abwasser und Grundwasser, bessere Luft, bessere Gesundheit, (bessere) Überlebenschancen für Fussgängerinnen und Fussgänger bei Unfällen mit Autos, weniger Krankheitskosten bzw. weniger Kosten für den Erhalt der Gesundheit, weniger Umweltverschmutzung und deshalb weniger Kosten für die Steuerzahler.
Zudem werden inzwischen die Markierungen für Tempo 30 in den vier Quartieren wegen neuer Vorschriften nur noch ungefähr 24'500 Franken kosten, also noch günstiger ausfallen, als ursprünglich im Budget 2024 veranlagt.
Wer möchte wegen so einem Betrag die volle Handlungsfähigkeit der Gemeinde aufs Spiel setzen? Warum wehren sich Manche gegen Verbesserungen für die Gesundheit und das Wohlergehen von Mensch, Tier bzw. der ganzen Natur? Sokrates meinte schon vor fast 2500 Jahren: "Fokussiere all deine Energie nicht auf das Bekämpfen des Alten, sondern auf das Erschaffen des Neuen."