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Verabschiedet sich die Rheinrettungs- Thematik in den Winterschlaf? (Leserbrief)

Von Christian Sägesser, Hellikon

Die Temperaturen sinken, die Tage werden kürzer, es «herbstelet» und der Winter steht vor der Tür. Somit endete auch die Badesaison im Rhein.
Im vergangenen Hochwassersommer mussten u.a. in Möhlin, Laufenburg und auch Rheinfelden Personen aus dem Rhein gerettet werden. Dass die Rheinrettung im Fricktaler Abschnitt des 1232 km langen Stromes mehr schlecht als recht organisiert ist und nur dank dem Enthusiasmus und freiwilligen Einsatz von Privatpersonen sowie den anstossenden Feuerwehren funktioniert, ja gar Leben gerettet werden, ist alles andere als Selbstverständlich. Ihnen gebührt ein grosses Dankeschön und den Verantwortlichen der Einsatzzentralen, welche für die richtige Alarmierung zuständig sind, sei geraten, dass sie für die nächste Badesaison ihre «Hausaufgaben» erledigen und die Prozesse der Alarmierung dringend überarbeiten. Politische Vorstösse wurden ja diesbezüglich im grossen Rat eingereicht. Sehr lobenswert ist auch die Tatsache, dass laut Aussagen von Frau Gemeindeammann Marion Wegner-Henggi aus Wallbach die Beschaffung eines Rheinrettungsbootes im kommenden Jahr wieder behandelt wird. Hoffen wir, dass die Gemeinden Möhlin, Mumpf und Stein das Thema ebenfalls wieder aufnehmen und die Thematik nicht im Winterschlaf versandet, denn Schlussendlich geht es um die Rettung von Menschenleben in einem Fliessgewässer, wo jede Sekunde zählt.