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Wichtige Verlagsmitteilung

 

Fehlende Zeitung - fehlgeleitete Zustellung

FRICKTAL. Aufgrund eines Logistikfehlers bei der Post wurde ein Sammelbehälter mit den Donnerstagsausgaben der Neuen Fricktaler Zeitung/Fricktaler Woche/fricktal.info leider fehlgeleitet. Statt in Laufenburg landeten die darin enthaltenen Zeitungen in Lenzburg. Dies führte dazu, dass viele Leserinnen und Leser im Bezirk Laufenburg am Donnerstag keine Zeitung erhielten. Die Post entschuldigt sich für diesen Fehler, die Zeitungen werden am Freitag zugestellt.

Verlagsleitung

Postautohaltestelle Coop, Stein (Leserbrief)

Moni Keller, Pro Senectute, Ortsvertretung Münchwilen

Mit sehr grossem Bedauern habe ich zur Kenntnis genommen, dass mit der Fahrplanänderung die Linien­führung des Busses geändert und die Haltestelle Coop im Dorfzentrum Stein aufgehoben wird. Somit entfällt eine wichtige Anbindung an alltägliche Bedürfnisse wie einem Einkaufsladen, Hausarzt, Apotheke, Post, Coiffeur etc. Die rund 350 m entfernt neu zu erstellende Haltestelle ist nur ein kleiner Trost. Sie bedeutet eine grosse Anstrengung gerade für betagte Menschen und Menschen mit einer Mobilitätseinschränkung – muss die Strecke doch zweimal zurückgelegt werden. Einmal ins Dorfzentrum hin­ein und einmal zurück zur Haltestelle. Es erschliesst sich mir nicht, weshalb ein Dorfzentrum vom öffentlichen Verkehr abgekoppelt wird. Insbesondere deshalb nicht, da in unmittelbarer Nähe noch Wohnraum für altersgerechtes Wohnen geschaffen wurde und offenbar weiterer in Planung ist.
Die Aufhebung der Haltestelle Coop betrifft jedoch nicht nur die Einwohnenden von Stein, sondern auch diejenigen der umliegenden Gemeinden. Natürlich können Besorgungen auch in Frick erledigt werden, aber ist das im Sinne eines gutnachbarschaftlichen Verhältnisses? Auf meine Nachfrage hat Postauto Aargau bestätigt, dass der Zeitgewinn über die Münchwilerstrasse überschaubar ist. Worin liegt also der Mehrwert der neuen Linienführung? Die bessere Anbindung der erst noch zu bauenden Kantonsschule kann doch nicht der Grund dafür sein, ein ganzes Dorfzentrum vom ÖV abzukoppeln. Ich hätte mir diesbezüglich mehr Transparenz des Gemeinderates gewünscht. Was wurde – und da spreche ich auch die Gemeinderäte der umliegenden Gemeinden an – unternommen, um eine für alle passende Lösung zu finden? Wurde überhaupt nach einer Lösung gesucht? Wurde beispielsweise in Erwägung gezogen, in Hauptverkehrszeiten mit einem Verkehrsdienst zu arbeiten und die Betriebe miteinzubinden? Oder die Kurse alternierend über die gewohnte Route und die Münchwilerstrasse zu leiten? Mit dem Halbstundentakt wäre doch gerade das eine pragmatische Lösung. Die Enttäuschung ist gross.