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Inbetriebnahme der Ampelsteuerung Autobahnknoten Rheinfelden Ost (Leserbrief)

Von Hansruedi Meier, Rheinfelden

Aufgrund eines letzthin veröffentlichen Zeitungsartikels sehe ich mich veranlasst, meine Beobachtungen und Einschätzungen der Gesamtsituation festzuhalten.
Einleitend möchte ich darauf hinweisen, dass eine jahrelange, anspruchsvolle Planung vieler Fachspezialisten vorausging, um die beste Lösung für die Verkehrsführung zu suchen. Während den monatelangen Rückbau- und Neubauarbeiten gab es meines Wissensstandes keinen einzigen Unfall. Das war das Ergebnis der guten Verkehrsplanungen und -führungen trotz der schwierigen Strassenverhältnisse. Einen grossen Dank gehört auch den Verkehrsteilnehmenden für ihr Verständnis und die Rücksichtnahme, dies war ein ganz entscheidender Punkt. Dass es in einer solchen Bauphase zu Staus kommt, lässt sich einfach nicht vermeiden.
Vor kurzem wurde die technisch komplexe Ampelsteuerung termingerecht in Betrieb genommen. Leider kam es nach es danach zu Auffahrunfällen und die Schuld wurde der Ampelsteuerung zugeschrieben. Dies ist eine Behauptung, die nicht stimmt und die Argumente dafür halte ich hier fest: Die Automobilisten lernten die neuen Verkehrsführungen seit einigen Wochen, die meisten Strassenmarkierungen waren angebracht und so wussten alle Automobilisten, wie einzuspuren ist. Zuletzt wurden auch die über den Fahrspuren angebrachten Hinweistafeln montiert. Dass heute gegenüber dem früheren Zustand eine bessere und sichere Verkehrsführung besteht, verbunden mit Wartezeiten, kann nicht bestritten werde.
Bei Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit, der vorausschauenden Beobachtung des Verkehrs und mit der zu erwartenden Rücksicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer, sollten Auffahrunfälle nicht passieren. Dass die Ampelsteuerung, welche nicht nur den Knotenpunkt Rheinfelden Ost steuert, sondern auf die gesamte Länge der Riburgerstrasse bis zur Kohlplatzkreuzung abgestimmt ist, zeigt, welch anspruchsvolle Arbeit da von den Fachspezialisten erbracht werden musste. Dass nicht auf Anhieb alles reibungslos läuft, liegt doch auf der Hand. Hier werden Nachjustierungen aufgrund der Realität erfolgen müssen. Haben wir doch etwas Geduld, auch bei der Kohlplatzkreuzung war die gleiche Situation, wobei dies nicht vergleichbar ist mit der neuen Gesamtsteuerung.
Auf einen weiteren ganz wichtigen Punkt möchte ich noch hinweisen: Die Gesamterneuerung der Ampelsteuerung bringt für die Schülerinnen und Schüler von Magden, welche die Schule Engerfeld besuchen, eine gefahrlose Überquerung der Dr. Max Wüthrich-Strasse. Auch sonstige Velofahrende und Wanderer können jetzt diese Strasse gefahrlos überqueren.
Geben wir den Fachspezialisten Zeit und haben wir etwas Geduld. Eine vorschnelle Verurteilung der Gesamtanlage und ungerechtfertigte Kritik ist nicht angebracht.