Von Yvonne Rotzler, Gruppe für ein steuerlich attraktives Zeiningen
Im Herbst stehen die Gemeinderatswahlen an. In Zeiningen kandidiert Gisela Taufer als Gemeindepräsidentin erneut, und das bestehende Gemeinderatsteam will «bewährte Projekte» weiterführen. Doch von Bescheidenheit oder kritischer Selbstreflexion keine Spur. Ja, der neue Kindergarten ist gelungen – doch statt eines erdbebensicheren Abstellraums hätte ein grösserer Spielplatz für die vielen Kinder deutlich mehr Sinn gemacht. Auch das noch nicht vollendete Mehrzweckgebäude bleibt ein Fass ohne Boden. Der Gemeinderat hat viel versprochen, unter anderem, dass unsere Steuern nicht erhöht werden. Doch angesichts der finanziellen Risiken dieses Projekts wirkt diese Zusage wie eine leere Floskel. Die Rechnung für dieses Abenteuer werden am Ende die Bürgerinnen und Bürger zahlen – mit höheren Steuern. Es wird Zeit für einen Wandel! Ich hoffe, dass sich neue Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl stellen – Menschen mit Realitätssinn, Verantwortungsbewusstsein und kritischem Blick auf die Finanzen. Denn ein «eingespieltes Team», das mit unseren Steuergeldern zockt und sich in visionären Luftschlössern verliert, verdient keine Wiederwahl.