Von Gebi Maier, Wölflinswil
Wer ja sagt, sagt auch ja zu negativen Finanzabschlüssen und zum Verlust der Eigenständigkeit. Nach optimistisch gerechnetem Budget der fusionierten Gemeinde führt der versprochene kantonale Köder von rund 4 Millionen Franken nur kurzfristig zu einer finanziellen Entlastung. Bereits ab dem Jahr 2027 sind wieder negative Abschlüsse in der Höhe von bis zu minus 300 000 Franken pro Jahr zu erwarten. Diese unbefriedigenden Zahlen gaben schlussendlich wohl auch den Ausschlag für das Nein des Gemeinderates von Wölflinswil zur Fusion. Fazit: Mit einer Fusion verbessert sich mittel bis langfristig die finanzielle Situation nicht. Zudem verlieren beide Gemeinden ihre Eigenständigkeit. Mit einem überzeugten «Nein» bleibt jede Gemeinde für sich selbstständig und unabhängig.