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Fakten für Wasser und Sonne, die überzeugen (Leserbrief)

Von Peter Bircher, Wölflinswil

Die Mitte Bezirk Laufenburg lud zu einem gut besuchten Herbstanlass in das Kraftwerk Laufenburg ein. Christoph Umbricht, Leiter Flächenentwicklung und Projekte, berichtete über die umfassende Tätigkeit des Gesamtunternehmens Energiedienst Holding AG. Eine stete und bedachte Weiterentwicklung über Jahrzehnte ist bemerkenswert. Eindrücklich ist die enge Verzahnung beidseits des Rheines, also auch die Kooperation mit der deutschen Seite, aber auch mit Projekten im Wallis. Für das Grenzkraftwerk präsentierte der Referent die Zusammenarbeit als eine schliesslich naturgegebene Selbstverständlichkeit. Von den 15 Flusskraftwerken im Aargau bringen Laufenburg und Rheinfelden die höchstmögliche Strom-Produktion. Paradoxerweise wurde im Rahmen der Energiewende immer wieder die «neue, erneuerbare Energie» als der allein richtige Zukunftspfad angepriesen und über mindestens ein Jahrzehnt die entschlossene Förderung der Wasserkraft blockiert oder um Jahre verzögert. Erst seit wenigen Monaten wird nun das Wassernutzungs- und Stausee-Erneuerungs-Paket schweizweit wieder entschlossen umgesetzt. Die Wasserkraft ist und bleibt das Kernstück für die längst bewährte und erprobte erneuerbare Stromproduktion der Schweiz. Ergänzend macht nun auch die Fotovoltaik rasante Fortschritte. Da ist auch die Energiedienst Laufenburg tüchtig eingestiegen. Als Beispiel wurde die Grossanlage auf dem Dach des Verteilzentrums Mittelland der Migros vorgestellt. An der Ausspracherunde beteiligten sich auch die beiden Fricktaler Kandidaten der Mitte-Liste 4, Alfons Kaufmann, Wallbach, und Daniele Mezzi, Laufenburg, zusammen mit einer Vertretung der Unterstützungsliste «Miteinander für das Fricktal».