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Entscheidung über ein Jahrhundertprojekt (Leserbrief)

Von Dimitrios Papadopoulos, Präsident SVP Rheinfelden

Die Neugestaltung des Bahnhofareals ist für unser Städtchen ein Jahrhundertprojekt: Unsere Stadt soll ein neues Quartier erhalten, das neben Wohn- und Arbeitsraum auch eine Verkehrsdrehscheibe und ein Eingangsportal werden soll, das Einwohner und Besucher in Rheinfelden willkommen heisst.
Es dürfte weitgehend unbestritten sein, dass das Bahnhofareal – gelinde gesagt– keinen freundlichen Eindruck macht, den Anforderungen an einen Verkehrsknotenpunkt nicht genügt und viel Raum brachliegen lässt. Am 26. März kann der Souverän darüber entscheiden, ob dieser Zustand ein Ende haben soll. Vieles ist noch nicht entschieden: Wie soll der neue Bahnhofsaal ausgestattet und genutzt werden? Wo soll es welche Läden und Gastronomiebetriebe geben? Wie wird die «Neue Mitte» mit der «Alten» verbunden? Wer fährt wie wo durch?
Diese Fragen werden nicht am 26. März beantwortet. Es geht an dieser Gemeindeversammlung nicht um ästhetische, verkehrstechnische oder formaljuristische Teilaspekte sondern allein um die Frage: Wollen wir das Bahnhofsareal zukunftsfähig gestalten oder nicht?
Wenn eine der drei gestellten Fragen am Dienstag vor Ostern mit «Nein» beantwortet wird, ist diese Möglichkeit für Jahre vertan: Die komplexe Planung, die harten Verhandlungen, die austarierten Interessenausgleiche, die die Stadt erreicht hat, wären dann Makulatur. Die Bereitschaft von Investoren und anderen Stakeholdern dürfte deutlich abkühlen und wir müssten uns für lange Zeit mit dem jetzigen Status Quo abfinden. Das kann niemand wollen.
Wir sollten diese Chance unbedingt nutzen, und darum setze ich mich für ein beherztes Grundsatz-«Ja» zur Neuen Mitte ein.