Von Axel Pierach, Rheinfelden
Wenn auch Leserbriefe von Gemeinderätinnen und -räten nicht besonders goutiert werden – man fühlt sich angegriffen, denunziert, man kann sich nicht sofort wehren? – so sind sie doch hilfreich für die Meinungsfindung innerhalb der Bevölkerung einer Stadt!
Da schmückt sich die Stadt Rheinfelden mit dem Label Energiestadt, was als Grundlage folgende Bedingung erfordert: überdurchschnittliche Anstrengungen im Bereich ihrer
kommunalen Energie- und Klimapolitik – in Abhängigkeit der vorhandenen Handlungsspielräume. – Soweit so gut, das zu wissen! Nur: Es sprechen auch einige Faktoren gegen diese gestellten Bedingungen, die da wären:
– Der wöchentlich an Wochenenden stattfindende kilometerlange Stau an der Zollanlage vor den Toren der Stadt CH-Rheinfeldens. Ohne Ergreifung von Gegenmassnahmen; dass die «alte» Zollbrücke nur für den Einwohnerverkehr (PWs) stundenweise geöffnet werden könnte?
– Die partielle Rodung des Weberhölzliwaldes, obwohl an der Urne gegen eine Rodung auf demokratischem Weg mit einem klaren «Nein» gestimmt wurde. Nun versucht man es in kleinen Schritten auf «unauffällig perfide» Art und Weise und fällt reihenweise markierte Bäume?
Gegen all diese Massnahmen hilft nicht einmal mehr der mahnend gestreckte Zeigefinger, selbst das aus den Fugen geratene Wetter, Mitte Oktober 28°C, schreckt die Verantwortlichen vor ihren Massnahmen mehr ab. Eine Schande.