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Ein ausgewogener Kompromiss (Leserbrief)

Von Andy Steinacher, Grossrat SVP, Landwirt, Schupfart

Selbstverständlich ist auch mir bewusst, dass wir in der Schweiz sparsam mit unserem Boden umgehen müssen, da der Platz begrenzt ist. Daher ist es entscheidend, verschiedene Interessen sorgfältig gegeneinander abzuwägen, um eine gute Lösung zu finden.
Bei den neuen Projekten im Strategischen Entwicklungsprogramm (STEP) Nationalstrassen wurde dieser Kompromiss gut erreicht. Erstens wurde die benötigte Landfläche auf ein Minimum reduziert. Drei der sechs Projekte sind Tunnel, die keine zusätzliche Fläche oberirdisch beanspruchen. Die anderen drei benötigen nur rund acht Hektaren Fruchtfolgefläche, das wertvollste Ackerland. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Bauernhof umfasst 21,5 Hektaren. Zweitens verpflichtet sich der Bund, beanspruchte Kulturlandflächen zu kompensieren, indem andere Flächen aufgewertet und Biodiversitätsflächen geschaffen werden. Gemeinden und Betriebe erhalten Entschädigungen. Angesichts der Bedeutung der Nationalstrassen für eine stabile Verkehrslage sollten wir bereit sein, diesen minimalen und kompensierbaren Bodeneinsatz zu akzeptieren. Ja zur Sicherung der Nationalstrassen am 24. November!