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Diskriminierung erlaubt (Leserbrief)

Von Thomas Börlin, Zeiningen

Seit der Abstimmung, in welcher die Rassismus-Strafnorm auf alternative Lebensformen ausgeweitet wurde, steht es unter Strafe, jemanden wegen seiner geschlechtlichen Ausrichtung zu diskriminieren. Das ist auch recht so. Nun aber suchen seit ein paar Monaten die politisch Verantwortlichen nach Schuldigen, welche man für das Versagen ihrer Massnahmen verantwortlich machen kann. Da ich in meinem Leben noch nie erlebt habe, dass eben diese Verantwortlichen irgendeinmal selbst die Verantwortung für ihr Versagen übernommen haben, hat man die Schuldigen nun in Form der Ungeimpften identifiziert. Wie einst vor ziemlich genau 90 Jahren bei unseren nördlichen Nachbarn, als man eine Rasse zum Sündenbock gemacht hatte, sollen heute an allem eben die «nicht Bestochenen» schuld sein.
Liebe Mainstream-Medien: Wie sieht es jetzt aus mit eurer Anti-Diskriminierungs-Haltung? Plötzlich ist es politisch erlaubt, Menschen, welche für sich entschieden haben, sich keinen experimentellen «Impfstoff» injizieren zu lassen, zu diskriminieren. Wo ist da der Aufschrei der politisch Korrekten? Es gibt keinen Impfzwang, aber wir diskriminieren euch so lange, bis ihr einknickt, nicht etwa wegen der Gesundheit, sondern einfach nur um eure gemäss Verfassung garantierten Rechte zurückzuerhalten und euch den Gen-Impfstoff spritzen lasst. Lieber Bundesrat, liebe Politiker von links bis rechts und liebe Beamte: Kennt ihr den Nürnberger Kodex, die ethische Richtlinie zur Vorbereitung und Durchführung medizinischer, psychologischer und anderer Experimente am Menschen? Scheinbar nicht, denn da steht drin: Die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson ist unbedingt erforderlich unbeeinflusst durch Gewalt, Betrug, List, Druck, Vortäuschung oder irgendeine andere Form der Überredung oder des Zwanges.
Was genau macht ihr denn heute mit euren Impfkampagnen? Seid ihr euch bewusst, dass ihr euch alle schuldig macht?
Um diese Diskriminierung zu beenden, gilt es am 28. November Nein zu sagen zum COVID-Gesetz. Denn Massenüberwachung durch Contact Tracing, Diskriminierung von Teilen der Bevölkerung durch die Zertifikatspflicht und die Ausweitung der Macht des Bundesrates sind verfassungswidrig und gehören nicht zum Wesen der Schweiz. Schon nach dem zweiten Weltkrieg brauchte es mehrere Jahre, um dem Bundesrat die Machtbefugnisse wieder wegzunehmen und ihn in die gesetzlichen Schranken zurückzuweisen. Nehmen wir die Chance wahr, dies am 28. November zu tun, und legen sie ein Nein zum COVID-Gesetz in die Urne.