Von Paul Wachter, Kaiseraugst
Denken wir daran, dass die 13. AHV-Rente keine Einkommenserhöhung ist, sondern der gerechte Ausgleich für den Kaufkraftverlust. Sie wird nicht nur die ausgewiesene Inflation kompensieren, sondern auch die Verteuerung der Krankenkassen, der Mieten, der Energiekosten, der Versicherungen und so weiter.
Erinnern wir uns daran, dass unsere Regierung vor kaum einem Jahr keine Schwierigkeiten hatte, fast 260 Milliarden Franken zur Unterstützung der Banken aufzutreiben. Jetzt sind also die Rentnerinnen und Rentner an der Reihe, eine angemessene Unterstützung zu erhalten. Misstrauen wir den Argumenten der Rechten, die, wie bei jeder Volksabstimmung, das Schreckgespenst der Steuererhöhungen, der angeblichen Staatsdefizite, des Arbeitsplatzverlustes und der angeblichen Staatsdefizite heraufbeschwört. Kämpfen wir gegen diese Erpressung am 3. März mit einem Ja an der Urne.