Von René Leuenberger, Vorstand FDP-Ortspartei Laufenburg
In den Medien war zu lesen, dass der Stadtrat an der nächsten Gemeindeversammlung vom 16. November zwei Varianten zur geplanten Verlegung des Marktplatzbrunnens vorlegen wird. Wie diese Lösungen aussehen, will er noch nicht sagen? Eine unverständliche Nichtkommunikation zu einem Thema, welches bereits seit August 2022 die Gemüter bewegt.
Die FDP-Ortspartei hat anlässlich der letzten Gemeindeversammlung vom 15. Juni zum Thema «Oberflächengestaltung im Bereich Marktgasse/Marktplatz» Stellung genommen. Es geht ja nicht nur um das Verschieben des Marktplatzbrunnens, sondern auch um das Anbringen von Schleppstufen in der Marktgasse und weiteren Massnahmen.
Die FDP hat nicht nur die geplante Oberflächengestaltung aus baulicher Sicht in Frage gestellt. Es wurde explizit auch die Kostenseite dieser Massnahmen angesprochen. Die Gemeinde Laufenburg kann sich nach Aussagen des Stadtammanns keine «Nice to have»-Projekte mehr leisten. Die FDP hat als einzige Partei diese Aussage aufgenommen und ist der Meinung, dass der Stadtrat endlich seine eigenen Worte mittels einer Verzichtsplanung umsetzen soll.
Es heisst, dass der Stadtrat nach wie vor plant, die Oberflächengestaltung und somit auch den Marktplatzbrunnen zu «verschönern». Dies entspricht nicht dem Willen des Stimmvolkes. An der Gemeindeversammlung vom 15. Juni wurde die FDP grossmehrheitlich unterstützt. Der Sprecher der Finanzkommission hat an der Gemeindeversammlung ausgesagt, dass die FIKO aus finanziellen Gründen dem Stadtrat empfohlen habe, auf das Projekt zu verzichten.
Die Werkleitungssanierung in der Altstadt von Laufenburg wurde 2008 angestossen. Nach über fünfzehn Jahren ist die dritte Etappe noch nicht begonnen. Dies auch, weil es einer heute nicht mehr existierenden Gruppe gelungen ist, für diese dritte Etappe eine Diskussion über die Oberflächengestaltung inkl. Marktplatzbrunnen auf den Weg zu bringen. Anstatt die bewährte Gestaltung analog der realisierten Pflästerungen in der Oberen und Unteren Wasengasse in der Marktgasse weiterzuführen, wurden Planungs- und Sitzungsgelder verschleudert. Die Folge davon sind unerledigte Einsprachen, mehrmalige Ortstermine mit Fahrübungen für die Feuerwehr, Fasnachtswagen, Traktoren usw. und mehrmalige neue, verwirrliche Bodenzeichnungen auf dem Marktplatz.
Die FDP fordert alle Personen, die an einer effizienten Finanzpolitik unserer Gemeinde interessiert sind, das Vorgehen im Sinne der Allgemeinheit an der Gemeindeversammlung vom 16. November zu unterstützen.
René Leuenberger, Vorstand FDP-Ortspartei Laufenburg