Von Alice Müller, Mumpf
Dunkle Wolken sieht man ziehen, oft fällt aus ihnen Regen, für das Feld und Land ein purer Segen. Zugvögel jetzt nach Süden fliehen. Der Novembermorgen ist kalt und rau, verbirgt alles in hellem Silbergrau. Des Tageszeit schnell vergeht in früher Dunkelheit, jetzt ist die Natur zum ruhen bereit. Voll sind nun die Speicher und Gaden, wir wollen ihn zum Gaste laden. Der Nebel steigt, es fällt das Laub, der letzte Vogelgesang ist verklungen und taub. Nun tritt der Herbst in die Welt hinein, doch ohne Herbst könnte niemand sein. Deiner reinen Luft so klar und still, noch einmal mich erfreuen will.