Von Barbara Martens, Rheinfelden
Wussten Sie wie viele Ihrer äusserst persönlichen Daten monatlich, ja sie lesen richtig, MONATLICH von den Einwohnerregistern der Kantone und Gemeinden und aus Ordipro des EDA an die Serafe gemeldet werden? Es sind 15!
Keine Versicherung, Krankenkasse, Behörde braucht eine so monströse Datenübermittlung. Fragen Sie mal über Details bei Serafe nach, um welche Datensätze es sich handelt, und Ihr Kopf wird qualmen. Sie müssen geduldig sein, diese Frage wird nach NUR sechs Monaten endlich beantwortet.
Beruhigend ist jedoch die Nummer 15: das Todesdatum. Dann sind Sie und ich die Serafe Zwangsgebühren, ohne je mit denen einen Vertrag geschlossen oder das Zwangsbeglücken des ÖRR je in Anspruch genommen zu haben, endlich los. Nur unsere Nachfahren müssen sich um die Rückvergütung der zu viel gezahlten Gebühren bemühen. Oder sind die Zahlungen nach unserem Ableben fürs «Fern-Sehen» auf die Erde vom Himmel oder von der Hölle aus auch über Serafe zwangsbesteuert. Dann helfe uns Gott!
Übrigens müssen ab 2024 ALLE Privathaushalte die Zwangsgebühr zahlen, selbst wenn sie keine Empfangsgeräte besitzen. Bruder Klaus und Henry David Thoreau hätten dann in ihrer Einsiedelei auch zu blechen gehabt. Welcher Hohn. Müssen wir demnächst für ein abgemeldetes Auto oder Motorrad in der Garage Strassensteuern zahlen? Wir könnten sie unter Generalverdacht gestellt vermutlich rechtswidrig zur Ausfahrt benutzen. Wieso besteht ein Zwang, Gebühren zu zahlen für eine Dienstleistung, die bewusst nicht gewollt und weder in Anspruch genommen wurde, noch wird?
Auch 200 Franken Zwangsgebühr, wann immer dem Bundesrat ein Zeitpunkt zu einer Volksabstimmung wegen der mehr als ausreichenden Initiativ-Unterschriften genehm sein wird, sind zu viel für eine nicht erwünschte Dienstleistung.