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Bremst Efas das Prämienwachstum? (Leserbrief)

Von Paul Wachter, Kaiseraugst

Mit Efas würden alle Gesundheitsleistungen einheitlich finanziert: rund 27 Prozent über Kantonsbeiträge und 73 Prozent über Prämien der Bevölkerung. Zu den 35 Milliarden Prämiengelder würden die zusätzlichen 13 Milliarden Steuergelder durch private Kassen ohne Transparenz verwaltet, eine Machtverschiebung zu den Krankenkassen und weg von der demokratischen Steuerung vom medizinischen Entscheid und den Bedürfnissender Patientinnen und Patienten. Das heisst, die Kassen geben den Tarif durch. Der ausgehandelte Kantonsbeitrag ist zudem zu tief. Die Folgen sind höhere Prämien oder weniger Gesundheitsleistungen. Und Profitdruck sägt an der Pflegequalität, insbesondere in der Langzeitpflege. Mit Efas finanzieren hauptsächlich die Krankenkassen die Langzeitpflege. Heute ist die öffentliche Hand verantwortlich. Damit droht ein weiterer Prämienschub, weil die Gesellschaft altert und höhere Pflegekosten generiert. Hinzu kommt: Das Gesundheitspersonal ist bereits jetzt am Anschlag. Patienten müssen in noch kürzerer Zeit behandelt werden. Ein Teufelskreis. Darum 24. November Nein zu dieser Efas-Vorlage.