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Bin nicht zufrieden mit dem Rheinfelder Stadtrat (Leserbrief)

Von Ruedi Berner, Rheinfelden

Traktandum 6 der Rheinfelder Gemeindeversammlung vom 13. Dezember hat mich doch beschäftigt. Es geht um die Wasserversorgung, das vielleicht wichtigste städtische Werk, das noch von den Bürgern mitgetragen wird. Das grosse Netz der Wasserleitungen und die Abwasseraufbereitung oder -beseitigung sind grosse Leistungen die seit Jahrzehnten umsichtig geplant und mit grossen Investitionen unterhalten werden. Unsere Wasserversorgung wird von kompetenten Mitarbeitern überwacht und gewartet. Das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe die auch viel Fachwissen voraussetzt. Danke.
Die Überarbeitung des Wasserreglements ist nach Jahrzehnten notwendig. Wasser, die Grundlage des menschlichen Lebens. Wasser hat auch einen Preis, auf der Wasserrechnung sind die Kosten dafür aufgeführt. Im Wort «Wasserversorgung» kommt auch das Wort Sorge vor. Sorge tragen zum Naturprodukt und Lebenselixier.
Wer weiss, was das Wassers in Rheinfelden kostet? Der Rechnungszahler, also der Liegenschaftsbesitzer. Jetzt soll die Kompetenz für den Wasser-Preis an den Gemeinderat delegiert werden. Also der Gemeindeversammlung entzogen, eine Abwertung der Gemeindeversammlung. Ich finde es sehr wichtig, dass das Wasser auch einen psychologischen Wert hat und von möglichst vielen Menschen (Gemeindeversammlung) als etwas sehr Wertvolles geschätzt wird. Ich befürchte sogar, dass das die Vorstufe zur Privatisierung der Wasserversorgung ist. Das Thema Privatisieren geisterte schon vor Jahren durch den Aargau. Sagen wir Nein zu diesem Vorschlag, die Kompetenz an den Gemeinderat zu delegieren, und belassen so die Kompetenz über die Preisgestaltung und das Wissen darum der Gemeindeversammlung.