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Argumente gegen die geplante Pumptrack-Anlage in Magden (Leserbrief)

Vom Referendumskomitee: Eva Gysin, Jonas Gysin und Regina Jakob, Magden

Das Referendumskomitee ist der Ansicht: wenn schon eine Pumptrack-Anlage, dann eine für Magden und nicht für die ganze Region. Dies kann nur über eine Ablehnung des aktuell zur Abstimmung stehenden Verpflichtungskredits erreicht werden. Die geplante Anlage wäre die grösste in der Nordwestschweiz und deshalb nicht vergleichbar, was die Anziehungskraft für Auswärtige und zusätzliches Verkehrsaufkommen anbetrifft. Bereits zeigt sich, dass das erneuerte Magdener Schwimmbad viele auswärtige Besucher anzieht (zu sehen an den parkierten Autos mit BL-, SO- und auch BS-Nummernschildern auf dem Kirchparkplatz) und der Verkehr zugenommen hat. Es ist zu erwarten, dass die grosse Pumptrack-Anlage diesen Effekt noch verstärken wird, da in der Umgebung nichts Vergleichbares besteht oder aktuell geplant ist. Das Referendumskomitee wurde bereits von einem Vertreter der Presse darauf angesprochen, dass die Pumptrack-Anlage ein Ausgleich für die Region sein könnte dafür, dass die Magdener das Schwimmbad in Rheinfelden mitbenutzen würden. Aufgrund der gut genutzten, aber nur temporär aufgestellten mobilen Pumptrack-Anlage auf dem Schulhof wurde offensichtlich geschlossen, dass es diese geplante Pumptrack-Anlage braucht. Aber ist das auch wirklich so? Das Referendumskomitee ist der Ansicht, dass eine temporäre Anlage einen anderen Anreiz bietet als ein festinstallierter Pumptrack, der jederzeit verfügbar ist. Zudem stand die mobile Pumptrack-Anlage beim Schulhaus – also dort, wo sich die Kinder sowieso bereits aufhalten. Der geplante Pumptrack aber liegt am Rande des Dorfes. Soweit dem Referendumskomitee bewusst ist, wurde nie eine Bedürfnisabklärung für diese Pumptrack-Anlage durchgeführt. Wer von einer ökologischen Aufwertung des Pumptracks spricht, vermittelt ein falsches Bild, denn es handelt sich um 1000 m2 Asphalt, der dafür verbaut wird. Die rundum in Zusammenarbeit mit dem Naturschutz geplante Fläche mag zuerst sinnvoll erscheinen, wird aber später bei einer notwendigen Sanierung oder einem eventuellen Rückbau sehr stark hinderlich sein, wenn sich bis dann schützenswerte Pflanzen oder Tiere angesiedelt haben. Wie sollen dann die benötigten Maschinen und Fahrzeuge Zugang zum Pumptrack erhalten?