Von Erika Hugentobler-Lützelschwab, Magden
Über die 13. AHV-Ränte schtimme mir im März ab; derbi sigs Gäld in dere Kasse jetz scho knapp. D Befürworter säge: Gross isch d Altersarmuet, und bi dere höche Tüürig händ das d Räntner z guet. D Gegner säge: Aber die händ doch gschpart, also zämmegleit, und die wos würklich bruche, sig nur e Minderheit. Die sölle bi dr Gmeind go Ergänzigsleichtige hole, das haig me schliesslich z guet und sig nit «gschtohle». D Iniziative wär jo gar nit so schlächt, aber dr Inhalt isch zwenig duredänkt, drum nit ganz rächt! Doch was schtimmt würklich, was isch wohr? Und was schtoht eus als Räntner alles bevor? S läbelang händ mir Biträg zahlt, eusi Generation jetz eus die Ränte-Erhöchig verbiete, isch en Hohn! Villicht chönnt me jo schtatt e 13. Ränte z becho eifach d Ikommens-Schtür uf dr AHV erloh. Oder me chönnt dr Umkehr-Effekt awände, dr Betrag vo de Riche an die Arme schpände. S Schlimmschte isch: Als Ehepaar si mir d Narre, denn bi eus cha me e huffe Gäld schpare. Mit em Schplitting gits nur 150 schtatt 200 Prozänt doch lo scheide wäge däm, isch nit das, wo mir wänd! Mis Fazit zu dere Gschicht: Ich wart bis es öppis bessers git.