(lz) Die Hobbyfahrer des Radfahrervereins «Helvetia» Sulz unternahmen ihre diesjährige Tagespassfahrt über den Chasseral.
Bereits um 6 Uhr fuhren sie in Sulz los. Via Basel in Delémont angekommen gönnten sich die 14 Rennradfahrer eine erste Kaffee- und Sandwichpause. Die Weiterfahrt via Moutier über den Col de Pierre Pertuis und Sonceboz-Sombeval führte nach Saint-Imier, wo die Bergfahrt hoch zum Kulminationspunkt, dem Chasseralpass, in Angriff genommen wurde. Der steile Aufstieg, zuerst im Wald auf breiter Strasse, oben dann auf schmalen Wegen inmitten schöner Jurawiesen, verlangte von allen Teilnehmern vieles ab. Auf der Passhöhe angekommen entschädigte die eindrückliche Aussicht auf Bieler-, Neuenburger- und Murtensee wie auch auf die breite Alpenkette inklusive Eiger, Mönch und Jungfrau für alle Strapazen. Mit dem Mittagessen gestärkt führte eine rasante Abfahrt hinunter nach Twann an den Bielersee. Dank einem zügigen Rückenwind fuhren die Rennradfahrer mit einem Stundenmittel von rund 38 km/h via Biel, Grenchen, Solothurn, Olten, Aarau nach Brugg und über die Ampfernhöhe zum Ausgangsort zurück. Nach rund 9,5 Stunden reiner Fahrzeit, einer Distanz von 290 km und der Fahrt durch sieben Kantone kamen alle vollgetankt mit schönen Eindrücken, Stolz und Zufriedenheit zurück in Sulz an.
Als Saisonhöhepunkt werden die Aktiven des Radfahrerverein «Helvetia» Sulz Mitte August von Genf nach Turin radeln. Dabei bildet die am vergangenen Wochenende gemachte Langdistanzfahrt sicherlich für alle Teilnehmenden einen guten Trainings-Meilenstein für die bevorstehende viertägige Etappenfahrt.