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Die weltbesten Junioren werden den Jubiläums-GP Rüebliland bestreiten. Foto: GPR

Attraktiver Jubiläums-GP Rüebliland

(pd Der Jubiläums-GP Rüebliland (50 Jahre!), der vom 3. bis 6. September gefahren wird, verspricht hochwertigen Radsport. Er ist nicht nur einen Tag länger (vier statt drei Tage), sondern dadurch auch attraktiver. Gemerkt haben dies wohl auch die Radsportler aus dem Ausland. Die Organisatoren wurden mit Anmeldungen überflutet, was die grosse Bedeutung dieses Rennens unterstreicht.

Gestartet wird der diesjährige GP Rüebliland genau dort, wo schon der 1. GP Rüebliland gestartet wurde, nämlich in Brugg. Sieger damals: der Schweizer Bernard Gavillet. Zum fünftenmal geniessen die Fahrer die Gastfreundschaft in Brugg. Der letzte Sieger war ein heute bekanntes Gesicht im Radsport: Mats Pedersen, Dänemark. Den Auftakt bildet diesmal ein Mannschaftszeitfahren im Brugger Schachen. Zur zweiten Etappe am Freitag, 4. September, disloziert der GP Rüebliland nach Steinmaur, wo schon in den Jahren 2018 und 2022 GPR-Etappen stattfanden. Weiter gehts am Samstag, 5. September, im Säuliamt, genauer in Affoltern am Albis. Hier gastiert der GP Rüebliland bereits zum 4. Mal. Die erste Etappenankunft in Affoltern im Jahre 1988 berappte der dort wohnhaft gewesene bekannte Radsportjournalist Hans Jucker aus dem eigenen Sack.

Endgültig entschieden wird der Jubiläums-GP ebenfalls an historischer Stätte – in Wohlen. Initiant zur Gründung des GP Rüebliland war der Wohlener Hans Flori, der sich danach bis zu seinem Tod für die Juniorenrundfahrt engagierte. In Wohlen ist man nicht das erstemal zu Gast. Hier gewannen mir Quinn Simmons (Lidl-Trek), Jorgen Nordhagen (Visma-Lease a Bike) und Emil Herzog (Red Bull Bora Hansgrohe) drei Fahrer, die heute im Profiradsport etwas zu sagen haben.

GP Rüebliland-Startplätze sind begehrt
Musste man einst Mannschaften anschreiben und suchen, hat sich das Blatt heute komplett gewendet. Die Topteams aus Europa reissen sich förmlich um die Startplätze. Gemeldet sind in diesem Jahr die Nationalmannschaften der Schweiz, Deutschland, Dänemark, Luxemburg, Schweden, Österreich, Polen, Finnland und der Niederlande. Zu diesen Topteams gesellen sich starke Nachwuchsteams von bestandenen Profi-Rennställen. Diese formieren sich heute schon bei den Junioren. Zu den absoluten Topfavoriten gehören die Fahrer von Grenke Auto Eder, dem Nachwuchsteam von Red Bull Bora Hansgrohe. Herausgefordert werden sie mit Bestimmtheit vom französischen Team Decathlon CMA CGM, dem Team Lidl Trek, der Nachwuchsmannschaft von Soudal Quick-Step, der Cycling Academy von Roman Kreuziger oder der Mannschaft JEGG-Skil-DIR (Visma-Lease a Bike). Weitere starke Nachwuchsmannschaften vervollständigen die diesjährige Tour. Insgesamt stehen 26 Mannschaften à 6 Fahrer aus über zehn Nationen am Start. Die Fahrer selbst werden wie immer erst kurz vor der Rundfahrt nominiert. Mit Bestimmtheit ist aber hier Qualität vor Quantität angesagt, so dass ein würdiges Jubiläumsrennen erwartet werden darf. Nähere Infos: www.gp-ruebliland.ch

Bild: Die weltbesten Junioren werden den Jubiläums-GP Rüebliland bestreiten. Foto: GPR