(re) Die Saison begann für die Frickerinnen mit einem klassischen «Willkommen in der Liga».
Das erste Spiel gegen Rothrist endete mit einer 3:1-Niederlage. Die Frickerinnen waren in der Ü32 noch etwas unerfahren, aber voller Motivation. Leider folgte wenig später die nächste 3:1-Schlappe gegen Reusstal, ein Team, das deutlich weiter vorne platziert war. Trotzdem, kein Debakel, kein Untergang, bis auf den letzten Satz, der dann doch ziemlich eindeutig ausfiel. Die Spielerinnen lernen schnell – meist. Doch Frick wäre nicht Frick ohne Comeback-Qualitäten. Nur einen Tag später folgte der erste Sieg gegen Schöftland mit 3:1. Die Sätze waren denkbar knapp, die Nerven teilweise strapaziert, aber am Ende konnte Frick das Spiel auf seine Seite ziehen.
Sieg ist Sieg, auch mit Herzklopfen
Gegen Lägern Wettingen musste dann eine klare 3:0-Niederlage hingenommen werden. Kurz schütteln, Staub abklopfen, weitermachen. Zu Hause gegen Zufikon zeigte Frick wieder sein anderes Gesicht. Ein souveräner, fast schon entspannter 3:1-Sieg. So locker, wie es Ü32 eben zulässt. Der nächste Streich folgte auswärts gegen Safenwil Kölliken, ebenfalls mit 3:1. Die Formkurve zeigte klar nach oben. Die Vorrunde endete leider mit einer knappen 3:2-Niederlage gegen Merenschwand-Muri. Sehr schade, da wäre mehr drin gewesen. Trotzdem, Platz 5 von 8 zur Saisonhälfte ist eine solide Ausgangslage, um in der Rückrunde anzugreifen.
Und Frick griff an. Noch im Dezember starteten die Frickerinnen mit einem weiteren 3:1-Sieg gegen Safenwil Kölliken erfolgreich in die Rückrunde. Erneut ein enges Spiel, erneut ein Happy End. Nach den wohlverdienten Weihnachtsferien (mit mehr Guetzli als Trainings) stand bereits am 7. Januar das nächste Spiel an. Ohne Training, aber mit umso mehr Spielfreude. Und siehe da, das in der Vorrunde verlorene Spiel konnte in der Rückrunde knapp mit 3:2 gewonnen werden. Aktuell stehen die Frickerinnen auf einem starken 3. Platz, zwar mit einem Spiel mehr als die Verfolger Merenschwand-Muri, die nur einen Punkt hinter dem Damen 2 liegen. Mit einem weiteren Sieg könnte das Top Ergebnis verteidigt und der Platz gefestigt werden.
Der nächste Gegner heisst Zufikon, und die Spielerinnen hoffen, dass die in der Vorrunde gewonnenen Spiele auch in der Rückrunde wieder zu ihren Gunsten ausfallen. Die Motivation ist hoch, die Spielfreude spürbar und verletzte Spielerinnen gibt es keine. Na ja – zumindest keine echten Verletzten. Nur die üblichen kleinen Zipperlein, die altersbedingt auftreten und spätestens nach dem Aufwärmen (oder dem ersten Satz) wieder vergessen sind. So schön das klingt, nach dem fünften Satz können diese nicht mehr geleugnet werden. Frick ist bereit mit Teamgeist, Humor und einer guten Portion Ü32-Routine. Die Saison darf gerne genau so weitergehen.
Bild: TSV Frick Volleyball Ü32 Damen startet zuversichtlich in die Rückründe. Foto: zVg