(ye) Die diesjährige Herbstversammlung würdigte alte Traditionen. An der Herbstversammlung durfte der Schiessverein Gansingen in seinem Vereinslokal, dem Landhus in Gansingen, eine traditionelle Metzgete geniessen. Viele Mitglieder mit Partnerin/Partner folgten der Einladung, und es durfte ein geselliger Abend bei wunderbarem Essen verbracht werden. Nebst dem kulinarischen Highlight wurde auch das Endschiessen abgesendet.
Daniel Keller und Stefan Jäggi vom OK hatten das Endschiessen sowie das dazugehörige Absenden bravourös organisiert. Am
diesjährigen Endschiessen wurden sehr hohe Resultate erzielt. Die höchstmögliche Punktezahl an diesem Anlass beträgt 1000 Punkte. Es müssen jeweils zwei Schüsse auf die 100er-Wertung abgegeben werden, diese werden zusammengezählt. Es ist möglich, 25 solcher Passen zu schiessen, die besten fünf Passen werden dann zusammengezählt. Jeder Schütze entscheidet selbst, wie viele Passen er schiessen möchte. Es gelang neun Teilnehmenden ein Resultat von über 900 Punkten zu erzielen, was grandios ist. Die Nase vorn hatte mit einem Vorsprung von 14 Punkten Claude Chenaux mit erzielten 967 Punkten. Der zweitplatzierte Marco Sturm glänzte mit einem Resultat von 953 Punkten vor Sepp Zumsteg mit 951 Punkten. Weitere Resultate über 900 Punkte erzielten Mathias Senn mit 944 Punkten, Yvonne Erdin mit 938 Punkten, Kurt Andres mit 936 Punkten, Roman Mäder mit 927 Punkten, Andi Erdin mit 925 Punkten und Stefan Jäggi mit 920 Punkten. Gesamthaft nahmen 17 Schützinnen und Schützen am Endschiessen teil.
Der diesjährige Glücksstich wurde als Umkehrstich geschossen. Dies bedeutet, dass die geschossene Punktezahl von jedem Schuss umgekehrt wird, also ein 91er zählt 19 Punkte. Da hatte das glücklichste Händchen Yvonne Erdin vor Kuno Rohner und Stefan Jäggi. Auch dieser Stich wurde von 17 Teilnehmenden geschossen.
Ein weiteres erwähnenswertes Highlight konnte Claude Chenaux am Walliser Kantonalen Schützenfest feiern. Er darf sich in der Kategorie Ordonnanz D Elite Gewehr 300m nun Schützenkönig nennen. Er konnte über das gesamte Schützenfest in seiner Kategorie die höchsten Resultate über alle Stiche, die für die Festsiegerkonkurrenz zählen, erzielen. Ein grandioser Erfolg. Anfang November reiste er ins Wallis, um seine gewonnenen Preise abzuholen.