NLB: BSV Stans – TV Möhlin 34:30
(cep) Die NLB-Handballer des TV Möhlin unterlagen dem BSV Stans am vergangenen Samstagabend auswärts in Stans mit 34:30 (18:11). Den Aargauern gelang eine ansprechende Leistung in der zweiten Halbzeit, nachdem insbesondere die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit auf Seiten der Mehlmer sehr fehlerbehaftet waren.
Die Gäste aus dem Fricktal starteten offensiv ordentlich in die Partie, fanden jedoch in der Defensive den Zugriff nicht genügend. Die beiden Mannschaften schenkten sich keinen Zentimeter des Spielfelds, und so war das Spiel nach 18 gespielten Minuten weiterhin ausgeglichen (8:8). Danach folgte ein Bruch im Fricktaler Spiel. Der Mannschaft von Trainer Zoltan Majeri unterliefen mehrere Fehler im Abschluss sowie unerzwungene technische Fehler. Negativer Höhepunkt auf Seiten der Gäste war die dritte persönliche Zeitstrafe gegen Lucas Grandi, der ab der 25. Spielminute des Feldes verwiesen wurde. Die Stanser konnten dies ausnutzen und sich bis zur Halbzeitpause mit sieben Toren absetzen (18:11).
Die Mehlmer waren jedoch gewillt, sich nicht so leicht geschlagen zu geben und starteten konzentriert in die zweite Hälfte. So sah sich Heimtrainer Cotrina bereits vier Minuten nach Wiederanpfiff gezwungen, den 3:0-Lauf der Gäste mit einem Teamtimeout zu unterbrechen. Diese liessen sich davon nicht beirren und holten durch schöne Tore von Ardin Berisha, Sadok Ben Romdhane, Jan Waldmeier und Jan Lüthy weiter auf. Nach 50 Minuten konnte Jan Waldmeier auf ein Tor verkürzen (27:26), und die Spieler von Coach Majeri glaubten weiterhin fest an die Kehrtwende. Das Tor zum Unentschieden wollte jedoch nicht gelingen, und die Mehlmer mussten die Heimmannschaft wieder ein wenig davonziehen lassen. Am Ende stand eine 34:30-Niederlage zu Buche.
Die Gäste waren sichtlich enttäuscht, wussten sie doch um die Chancen, die sie hatten und leider vergaben. Am Ende reichte die Kraft nicht mehr, um die Hypothek von sieben Toren aus den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit aufzuholen. Dennoch gibt es durchaus positive Aspekte, die das Team von Zoltan Majeri mit in die kommenden Wochen nehmen kann.