(pd) Bereits zum 16. Mal präsentiert das Claraspital einen Weihnachtspark, der bis 6. Januar für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Im prächtigen Park mit altem Baumbestand lädt eine jährlich wechselnde Grossinstallation dazu ein, der Hektik zu entkommen, die vorweihnachtliche Stimmung aufzunehmen und zu geniessen.
Der diesjährige Weihnachtspark des Claraspitals steht unter dem Motto: «Leise rieselt der Schnee» - Hommage an eine Jahreszeit.
Obwohl Basel nur sehr selten weisse Weihnachten erlebt, ist es doch das, was sich viele für diese Tage wünschen würden: ein Spaziergang durch die stille Natur, ein dampfendes Getränk in der Hand, ein gutes Buch, ein schöner Film - während es draussen schneit. Ruhig werden, gemeinsam feiern, lachen und Geschichten erzählen.
Schnee reduziert die Welt auf Kontraste. Dabei ist Schnee erstaunlich vielfältig. Der Designer Stephan Primus hat den Park des Claraspitals dieses Jahr in eine Winterlandschaft mit Schneekristall-Stelen und Biwaks verwandelt. Die künstlerische Interpretation soll dazu anregen, unser Verhältnis zu dieser Jahreszeit und zur Natur zu reflektieren: Was ist der Winter für mich? Welche Bedeutung hat der Schnee? Wie wild oder gezähmt soll oder darf eine Landschaft sein?
In vielen Familien ist es Tradition, an Heiligabend die Weihnachtsgeschichte oder eine weihnachtliche Geschichte vorzulesen. In den Biwaks können die Besucher/innen Platz nehmen und einer Weih-nachtsgeschichte lauschen. Es gibt kürzere und längere, berührende, besondere und auch eine aus dem Krieg.
Der Claraspital Weihnachtspark
Der Weihnachtspark des Claraspitals hat Tradition. Seit vielen Jahren wird der Park jedes Jahr unter ein besonderes Motto gestellt. Die aufwändigen Ausstellungsinstallationen sind jedes Jahr neu und anders und stellen Aspekte, die das (Zwischen-)Menschliche und das Zusammenleben in der Gesellschaft beinhalten in den Mittelpunkt.
Er ist zu einem Fixpunkt im Advent geworden, weil er in einer oftmals hektischen Zeit des Jahres zum Verweilen und Betrachten einlädt; weil er zum Nachdenken oder Erinnern animiert; weil er allein oder mit anderen besucht werden kann.