(pd) Die grossrätlichen Kommissionen für Allgemeine Verwaltung (AVW) und für Bildung, Kultur
und Sport (BKS) heissen den Verpflichtungskredit in der Höhe von 64,225 Millionen Franken
für die Erweiterung und den Ersatz der Provisorien der Kantonsschule Baden gut.
Die Kommission für Allgemeine Verwaltung (AVW) hat sich an der Sitzung vom 16. November 2023
mit dem Kreditbegehren für die geplanten baulichen Massnahmen befasst. Die Kommission für Bildung,
Kultur und Sport (BKS) hat im Rahmen eines Mitberichts bereits vorgängig dazu Stellung genommen.
Der Neubau für 16 Abteilungen wird sehr begrüsst. Nach dem Bezug des Neubaus wird
das Provisorium mit 8 Abteilungen, welches auf dem Grundwasserschutzgebiet steht, zurückgebaut.
Das Projekt führt den Masterplan der bestehenden Schulbauten weiter. Die Erweiterung der Photovoltaik-
Anlage, die Dachbegrünungsbiodiversität sowie die Abwasserwärmerückgewinnung werden
positiv hervorgehoben. Das Bauprojekt erfüllt die Flächenvorgaben der kantonalen Immobilienstandards
für Mittelschulen und passt baulich in das vorgesehene Gebiet.
Kunst im öffentlichen Raum
Die Kosten für die geplante Kunst im öffentlichen Raum wurden durch die Kommission BKS in Frage
gestellt. Es wurde daher ein Minderheitsantrag gestellt, wonach die Kosten um 130'000 Franken auf
200'000 Franken gekürzt werden sollen. Die Kommission AVW lehnte diesen Minderheitsantrag ab.
Es wurde betont, dass gerade im Kulturkanton Aargau Kunst im öffentlichen Raum einen wichtigen
Stellenwert und insbesondere an einer Mittelschule ihre Berechtigung hat.
Bedarf an Schulraumerweiterung ist unbestritten
Trotz unbestrittenem Bedarf legt die Kommission AVW grossen Wert darauf, dass die budgetierten
Kosten eingehalten werden können. Es soll Notwendiges von Unwichtigem getrennt werden. Der
Zeitplan sieht vor, dass die Schulräume voraussichtlich per Schuljahr 2027/28 bezogen werden können.
Die Kommission AVW stimmt dem Verpflichtungskredit einstimmig zu. Die Beratung im Plenum
des Grossen Rats ist im Dezember 2023 vorgesehen.