(pd) Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft hat Anjali und Sumitra Keshava mit dem Spartenpreis Tanz, Flavian Graber mit dem Spartenpreis Musik, Matthias Willi und Olivier Joliat mit dem Förderpreis Film und das Kollektiv «Palazzina» mit dem Förderpreis Kunst ausgezeichnet. Die Spartenpreise sind mit je 20 000 Franken dotiert, die Förderpreise mit je 15 000 Franken.
Die öffentliche Preisverleihung fand am Mittwochabend in Liestal statt. Regierungspräsidentin Monica Gschwind, Vorsteherin der Bildungs‑, Kultur- und Sportdirektion, würdigte die Preisträgerinnen und Preisträger persönlich. Landratspräsident Pascal Ryf und Kulturratspräsident David Schönhaus hoben in ihren Ansprachen die Bedeutung der ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler für die Kultur im Kanton und darüber hinaus hervor.
Im neuen Veranstaltungslokal «Elefantehuus» kamen die Gäste aus Kultur, Gesellschaft und Politik ausserdem in den Genuss von kulturellen Darbietungen. Die Theaterschaffende Yüksel Esen zeigte einen Ausschnitt aus ihrem Soloprogramm «Und dann war ich nicht mehr». Zudem erlebte das Publikum die Uraufführung der Komposition von Evelyn und Kristina Brunner zum Strukturentwicklungsprozess «mini Tradition läbt», welche die beiden Musikerinnen gleich selber spielten.
Mit den Kultur-, Sparten- und Förderpreisen des Kantons Basel-Landschaft werden jährlich her-ausragende Leistungen im Bereich des zeitgenössischen Kunstschaffens (u.a. Kunst, Literatur, Musik, Darstellende Künste, Film und Medienkunst) sowie der Geisteswissenschaften honoriert. Die Verleihung von Preisen ist ein wichtiges Instrument der Kulturförderung. Sie würdigen die Leistung der Akteurinnen und Akteure und motivieren sie zu weiterem Schaffen. Den Preisträgerinnen und Preisträgern kommt eine wichtige Vorbildfunktion zu. Preise setzen Massstäbe und tragen dazu bei, engagiertes und qualitativ hochstehendes Kulturschaffen zu fördern. Darüber hinaus sind sie eine wirkungsvolle Massnahme, um das vielfältige und hochwertige Kultur- und Kunstschaffen in der Region einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.