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Universität Basel schliesst 2025 mit Defizit ab – solide Ausgangslage bleibt bestehen

(pd) Die Universität Basel hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Defizit abgeschlossen, wie aus dem neu veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht. Die Bilanz schliesst mit einem Fehlbetrag von 10,9 Millionen Franken, der durch Mittel aus dem freien Eigenkapital ausgeglichen wird.

Der operative Aufwand belief sich im Berichtsjahr auf 814,7 Millionen Franken, während die Erträge aus der ordentlichen Geschäftstätigkeit 770,5 Millionen Franken betrugen. Daraus resultiert ein operativer Verlust von 44,2 Millionen Franken.
Der Fehlbetrag wird zu grossen Teilen durch zweckgebundene Mittel sowie durch ein positives Finanzergebnis von 2,2 Millionen Franken abgedeckt, sodass sich das freie Eigenkapital nur um 10,9 Millionen Franken auf neu 54 Millionen Franken reduziert. Trotz dieses Defizits hält die Universität fest, dass die finanzielle Ausgangslage der Universität solide bleibt.
Allerdings steht die Universität auch vor wichtigen Herausforderungen – etwa vor steigenden Anforderungen im Bereich der Cyber Security, Unsicherheiten bei der Bundesfinanzierung oder gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen wie Teuerung und Wechselkursen. Entsprechend setzt die Universitätsleitung auch weiterhin auf eine konsequente Budgetdisziplin auf allen Ebenen und setzt ihre Mittel sehr gezielt ein.

Der Ertragsstruktur 2025 im Überblick
Die beiden Trägerkantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft leisten mit 346,6 Millionen Franken den grössten Beitrag zur Finanzierung der Universität und decken damit rund 45 Prozent der Erträge aus der ordentlichen Geschäftstätigkeit.
Der Bund steuert gemäss Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) 100,7 Millionen Franken bei, was einem Anteil von 13,1 Prozent entspricht. Weitere 71 Millionen Franken (9,2 Prozent) stammen von Kantonen, die Studierende nach Basel entsenden.
Einen wesentlichen Beitrag erwirtschaftet die Universität durch kompetitiv eingeworbene Drittmittel: Sie belaufen sich auf 194,3 Millionen Franken beziehungsweise 25,2 Prozent der Gesamterträge. Diese Mittel stammen unter anderem vom Schweizerischen Nationalfonds, aus internationalen Forschungsprogrammen sowie von privaten Förderern. Die übrigen Erträge – insbesondere aus Gebühren und Dienstleistungen – betragen 57,8 Millionen Franken (7,5 Prozent).