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SP Aargau: Mehrbelastung für tiefe und mittlere Einkommen verhindern

(sp) Die aktuelle Inflation schmälert die Kaufkraft der Bevölkerung. Strom, Öl und Gas werden deutlich teurer. Auch die Krankenkassenprämien steigen im Kanton Aargau um durchschnittlich 5.9 Prozent. Dies belastet alleinstehende Erwerbstätige und kinderlose Ehepaare mit tieferen Einkommen enorm. Die SP fordert deshalb den Regierungsrat auf, einen Vorschlag zu überprüfen und zu unterbreiten, um die Mehrbelastung durch den Prämienanstieg 2023 zu verhindern.

Die Krankenkassenprämien belasten die Haushalte im Kanton Aargau immer stärker. Während die Löhne und Renten seit Jahren gleichbleiben, haben sich die Prämien in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Für viele Familien machen die Prämien mehr als 10 Prozent des Gesamteinkommens aus.
Der Kanton Aargau hat zwar für das Jahr 2023 eine leicht unterdurchschnittliche Krankenkassenprämienbelastung, dafür aber auch eine stark unterdurchschnittliche kantonale Beteiligung an Prämienverbilligungen. Dies spüren insbesondere die Menschen mit tiefem und mittlerem Einkommen. Im Budget für das kommende Jahr schlägt die Aargauer Regierung eine Erhöhung um 11 Millionen Franken bzw. 5,6% vor. Diese Erhöhung sei grundsätzlich zu begrüssen, schreibt die SP in einer Medienmitteilung, jedoch trage er dem erwarteten Prämienanstieg und dem Bevölkerungswachstum nicht genügend Rechnung. Die Situation verschärfe sich also weiter.
Umso wichtiger sei es nun, dass man im Kanton Aargau echte soziale Verantwortung übernehme und dafür sorge, dass der Prämienanstieg durch entsprechende Massnahmen abgefedert werde.