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Wichtige Verlagsmitteilung

 

Fehlende Zeitung - fehlgeleitete Zustellung

FRICKTAL. Aufgrund eines Logistikfehlers bei der Post wurde ein Sammelbehälter mit den Donnerstagsausgaben der Neuen Fricktaler Zeitung/Fricktaler Woche/fricktal.info leider fehlgeleitet. Statt in Laufenburg landeten die darin enthaltenen Zeitungen in Lenzburg. Dies führte dazu, dass viele Leserinnen und Leser im Bezirk Laufenburg am Donnerstag keine Zeitung erhielten. Die Post entschuldigt sich für diesen Fehler, die Zeitungen werden am Freitag zugestellt.

Verlagsleitung

Regio Basiliensis: Das Potenzial der Grenzregionen

(pd) Ihr 60-Jahre-Jubiläum nahm die Regio Basiliensis zum Anlass, einen nachhaltigen Impuls zum Thema Grenzregionen in einem schweizweiten Kontext zu leisten und die verschiedenen Grenzregionen noch besser untereinander zu vernetzen.

Auf Initiative und Einladung der Regio Basiliensis trafen sich am 20. Oktober Vertreterinnen und Vertreter der Schweizer Grenzregionen mit Gästen aus Frankreich, Deutschland, Österreich, Italien und Liechtenstein. Die Konferenz mit mehr als 230 Teilnehmenden zeigte das Potenzial der Grenzregionen als Drehscheibe für die Beziehungen zu den Nachbarländern und zu Europa. Der Erfahrungsaustausch eröffnete zahlreiche gemeinsame Anliegen und Prioritäten. Dies betrifft vor allem auch geregelte und verlässliche Beziehungen der Schweiz zur Europäischen Union (EU).
15 der Schweizer Kantone sind Grenzkantone, rund die Hälfte der Schweizer Bevölkerung lebt in Grenzregionen und zwei der drei grössten Schweizer Städte – Genf und Basel – liegen unmittelbar an der Grenze. Die regionalgrenzüberschreitende Zusammenarbeit der Schweizer Grenzräume mit den unmittelbar benachbarten Grenzregionen ist eine Erfolgsgeschichte und verbindet Menschen und Kulturen. Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich erzielen rund 70 Prozent des bilateralen Warenhandels zwischen der Schweiz und der EU. Dazu kommen 373 000 Grenz-gängerinnen und Grenzgänger, die täglich aus diesen Ländern in die Schweiz zur Arbeit kommen.
Für die Schweizer Grenzregionen ist es von grosser Bedeutung, dass die Schweiz über geregelte und zukunftsfähige Beziehungen zur EU verfügt. Sie sind auf vielfache Weise mit ihren europäischen Nachbarn verflochten und stellen gemeinsame Lebens-, Wirtschafts-, Arbeits- und Forschungsräume dar. Überregionale und grenzüberschreitende Netzwerke und Vertrauen haben sich in der Vergangenheit als Grundlage einer erfolgreichen Zusammenarbeit für die Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft erwiesen. Es braucht daher eine tragfähige Lösung für die aktuellen Fragestellungen im Verhältnis Schweiz-EU und die Fortführung der erfolg-reichen bilateralen Verträge.
An den Grenzen der Schweiz zu den Nachbarländern treffen kulturell, wirtschaftlich und politisch sehr unterschiedliche Regionen zusammen. Dies bietet Chancen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, indem Komplementaritäten genutzt werden. Die grenzüberschreitende Kooperation hat somit sowohl die Aufgabe, Entwicklungschancen über die Grenze hinweg zu nutzen wie auch Grenzhindernisse im Hinblick auf einen möglichst ungehinderten Fluss von Personen, Waren und Dienstleistungen abzubauen. Die Politik der EU trägt dem Rechnung, indem sie alle Grenzgebiete bei Binnen- und Aussengrenzen als europäische Priorität benennt und fördert.
Für eine gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Schweiz mit ihren Nachbarregionen und Nachbarländern kommt es wesentlich darauf an, dass sich die verschiedenen Ebenen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik austauschen und koordinieren. Das ist ein lang gehegtes Bedürfnis und ein Anliegen, das sich gerade in der Zeit der Coronapandemie besonders gezeigt hat. Entsprechend wurde an der Konferenz der Wunsch geäussert, den Austausch der Schweizer Grenzregionen fortzuführen und zu verstetigen.