(pv) Der Kanton macht vorwärts: Als Reaktion auf den letzten Mai an der Urne gutgeheissenen Gegenvorschlag zur Initiative für sichere Velorouten wird die Nebenfahrbahn der Bäumlihofstrasse zu einer Velostrasse umfunktioniert, wie Pro Velo Basel mitteilt.
Damit schliessw sich eine Lücke auf der viel befahrenen Achse zwischen Riehen und Wettsteinplatz. Pro Velo freut sich, dass nun endlich auch in Basel konsequent durchgehend sichere Velorouten eingerichtet werden. «Nur so werden die vielen Menschen, die zwar sehr gerne Velo fahren würden, sich aber noch nicht trauen, aufs Velo umsatteln – zum Wohle aller», so Pro Velo.
Pro Velo beider Basel setzt sich seit 50 Jahren für gute Velorouten ein. Dies führte zur ersten Basler Veloroute, die 1982 auf der Achse Sperr-, Maulbeer-, Egliseestrasse eröffnet wurde. Die Ansprüche an sichere Infrastruktur sind in der Zwischenzeit allerdings gestiegen – auch wegen des zunehmenden Autoverkehrs: Um allen Menschen das Velofahren in der Stadt zu ermöglichen, braucht es Velowege mit wenig Autoverkehr und einen guten Schutz vor sich plötzlich öffnenden Autotüren. Vorbilder für gute Velorouten sind insbesondere holländische Städte, Kopenhagen, aber auch die Velostadt Bern. Pro Velo setzt sich dafür ein, dass die vom Stimmvolk verlangten Velorouten möglichst rasch und konsequent sicher umgesetzt werden.