(provelo) Pro Velo ist vom neusten Resultat beim nationalen Prix Velo enttäuscht. Pro Velo hofft nun auf den Boost durch die letztes Jahr gewonnene Abstimmung zur Velo-Sicherheits-Initiative.
Basel belegt bei der neuesten, gross angelegten Umfrage unter Velofahrenden weiterhin Rang 3 unter den 6 grössten Städten. Die Gesamtnote und auch die meisten Einzelbewertungen stagnierten auf bescheidenem Niveau. Bern hat Basel in den letzten vier Jahren Dank konsequenter Veloplanung weiter distanziert, und Zürich hat massiv aufgeholt.
Als Hauptprobleme wurden von den Befragten folgende Punkte genannt: gefährliche Kreuzungen, ungenügender Überholabstand, auch von anderen Velofahrenden (das Miteinander von Velos und E-Velos hat sich noch nicht eingespielt), Baustellen – wenn auch mit leichter Verbesserung gegenüber der letzten Erhebung, die Parkiersituation, insb. bei Bahnhöfen. Immer mehr Velofahrende sind von Diebstählen betroffen und als besonders positiv wird die in Basel weitverbreitete Möglichkeit bewertet, dass man mit dem Velo in sehr vielen Strassen auch gegen die Einbahn-Richtung fahren darf. Eine Errungenschaft, die vor allem dem steten Druck von Pro Velo zu verdanken ist.
Für Pro Velo ist klar, dass das Velofahren für alle von 8 bis 80 noch sicherer und komfortabler werden muss und ist zuversichtlich, dass Basel bei konsequenter Umsetzung des vor einem Jahr vom Volk gutgeheissenen Gegenvorschlags zur Velo-Sicherheitsinitative bei der nächsten Umfrage bessere Noten erhalten wird. Der Veloverband wird sich weiter vehement dafür einsetzen.