(eing.) Die Erfahrungen belegen es täglich: Auch für eine Person mit Fluchthintergrund in der Nordwestschweiz öffnet der erfolgreiche Erwerb der deutschen Sprache mindestens zwei Türen, nämlich die Möglichkeit am Alltag teilzunehmen, das bedeutet, Zugehörigkeit zu erfahren, und die Chance im ersten Arbeitsmarkt eine Anstellung zu finden.
Um diese Chance auf einen Arbeitsplatz zu erhöhen, lanciert der Verein sprachmobil.ch eine neue Initiative. Ab sofort können sich Menschen mit Fluchthintergrund mit Wohnsitz in einer Gemeinde der vier Kantone Basel-Stadt, Baselland, Aargau und Solothurn und dem Status N, F oder S um ein Sprach-Stipendium bewerben. Damit möchte der Verein pro Jahr zwei Personen die Chance finanzieren, eine weitere, vom Wohn- oder Aufenthaltskanton nicht bezahlte Lernstufe (B2, C1 oder C2) zu erreichen. Die BewerberInnen müssen glaubhaft nachweisen, dass Sie nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen, um diesen Lernschritt selbst bezahlen zu können. Das Stipendium, welches einmal pro Jahr an eine BesucherIn der Lernbegegnungen im Sprachmobil und an eine BesucherIn, die das Sprachmobil nicht kennt, vergeben wird, umfasst folgendes: Sprachkurs auf dem entsprechenden Niveau oder spezifischer Prüfungsvorbereitungskurs, Lehrmittel, Prüfungsgebühr, Transport zum Kursort. Ein dreiköpfige Jury wird die beiden GewinnerInnen ermitteln.
Die Bewerbungen (Anmeldeschluss ist der 27.Juni) für das Stipendium können in Form eines kurzen Videos in deutscher Sprache oder in Form eines Bewerbungsschreibens beim Verein sprachmobil.ch eingesandt werden.
Adresse: Soshya Kaufmann, Verein sprachmobil.ch – Sprach-Stipendium, Unterer Rheinweg 48, 4057 Basel oder email an: