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Die Römisch-Katholische Kirche im Aargau bündelt die Aufgaben der bisherigen vier Fachstellen Bildung und Propstei, Diakonie, Jugend und junge Erwachsene sowie Katechese – Medien im neuen «Zentrum für Kirchliche Arbeit und Entwicklung». Das Zentrum startet offiziell am 1. Januar 2027 und positioniert sich als Fachzentrum für Kirchenentwicklung. Alle bisherigen Mitarbeitenden können im neuen Zentrum weiterbeschäftigt werden; auf unserem Bild ddas Domizil der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau an der Feerstrasse 8 in Aarau. Foto: Froelich & Hsu Architekten

Neues Zentrum stärkt kirchliche Arbeit im Aargau

(pd) Die Römisch-Katholische Kirche im Aargau bündelt die Aufgaben der bisherigen vier Fachstellen Bildung und Propstei, Diakonie, Jugend und junge Erwachsene sowie Katechese – Medien im neuen «Zentrum für Kirchliche Arbeit und Entwicklung». Das Zentrum startet offiziell am 1. Januar 2027 und positioniert sich als Fachzentrum für Kirchenentwicklung. Alle bisherigen Mitarbeitenden können im neuen Zentrum weiterbeschäftigt werden.

Die Römisch-Katholische Kirche im Aargau richtet ihre fachliche Arbeit neu aus und nimmt organisatorische Anpassungen vor. Mit dem neuen «Zentrum für Kirchliche Arbeit und Entwicklung» werden die Aufgaben der bisherigen Fachstellen Bildung und Propstei, Diakonie, Jugend und junge Erwachsene sowie Katechese – Medien zusammengeführt. Der Kirchenrat hat in seiner Sitzung vom 1. Juli 2026 das entsprechende Konzept genehmigt.
Das neue Zentrum versteht sich als Fachzentrum für Kirchenentwicklung. Es begleitet Pfarreien und Kirchgemeinden bei strukturellen und pastoralen Transformationsprozessen, unterstützt Mitarbeitende und Freiwillige mit Aus- und Weiterbildungsangeboten, engagiert sich in gesellschaftlichen und sozialen Fragen und arbeitet ökumenisch sowie vernetzt mit dem Bistum Basel.
«Mit dem neuen Zentrum bündeln wir Kompetenzen, stärken die Zusammenarbeit und schaffen einen Ort, der kirchliche Entwicklung aktiv unterstützt», sagt Kirchenratspräsident Pascal M. Gregor. «Gerade in einer Zeit des Wandels braucht es Fachwissen, Begleitung und verlässliche Strukturen. Das Zentrum soll Pfarreien, Kirchgemeinden, Mitarbeitende und Freiwillige in ihrer Arbeit vor Ort stärken.»
Die Arbeit des neuen Zentrums gliedert sich künftig in drei Themenkreise: Mensch und Gesellschaft, Aus- und Weiterbildung inklusive Kirchenentwicklung, Dienstleistungen und Kooperationen. Organisatorisch setzt das Zentrum auf Selbstorganisation. Die Mitarbeitenden arbeiten in den Themenkreisen weitgehend eigenständig. Eine Leitungsperson trägt die Gesamtverantwortung, arbeitet selbst operativ mit und ist Mitglied der Geschäftsleitung.
Ein zentrales Anliegen des Kirchenrats ist die Stabilität für die Mitarbeitenden. Sämtliche bisherigen Mitarbeitenden der vier Fachstellen können im neuen Zentrum weiterbeschäftigt werden. Ihre Pensen ändern sich mit der Schaffung des Zentrums nicht. Bis zum Stellenantritt der neuen Leitung führen die bisherigen Fachstellenleitungen die Integration weiter. Dabei stehen die Fortführung der bisherigen Aufgaben und der Erhalt der Organisation im Vordergrund.
«Der Kirchenrat dankt allen Mitarbeitenden und insbesondere den bisherigen Fachstellenleitenden herzlich für ihre Unterstützung in diesem Prozess», betont Pascal M. Gregor. «Sie tragen mit ihrer Erfahrung, ihrem Fachwissen und ihrer Bereitschaft zur Weiterentwicklung wesentlich dazu bei, dass dieser Schritt gelingen kann.»
Mit der Neuorganisation wird auch das vom Kirchenrat vorgegebene Einsparziel von 200'000 Franken gegenüber dem Budget 2025 erreicht. Möglich wird dies durch Synergien, den Wegfall bisheriger Leitungsfunktionen sowie natürliche Abgänge. Gleichzeitig können alle bisherigen Mitarbeitenden weiterbeschäftigt werden.
Bis zum offiziellen Start bleibt die heutige Organisation dank dem grossen Engagement aller Mitarbeitenden arbeitsfähig. Gleichzeitig wird die Integration der bisherigen Fachstellen schrittweise weitergeführt. So soll das neue Zentrum nicht als Bruch, sondern als gemeinsame Weiterentwicklung entstehen – mit dem Ziel, die kirchliche Arbeit im Aargau zu stärken und Pfarreien sowie Kirchgemeinden in ihren künftigen Herausforderungen wirkungsvoll zu begleiten.

Bild: Die Römisch-Katholische Kirche im Aargau bündelt die Aufgaben der bisherigen vier Fachstellen Bildung und Propstei, Diakonie, Jugend und junge Erwachsene sowie Katechese – Medien im neuen «Zentrum für Kirchliche Arbeit und Entwicklung». Das Zentrum startet offiziell am 1. Januar 2027 und positioniert sich als Fachzentrum für Kirchenentwicklung. Alle bisherigen Mitarbeitenden können im neuen Zentrum weiterbeschäftigt werden; auf unserem Bild ddas Domizil der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau an der Feerstrasse 8 in Aarau. Foto: Froelich & Hsu Architekten