(pd) Von Mittwoch, 10., bis Freitag, 19. Juni, finden im Raum Nordwestschweiz sichtbare Aktivitäten im Rahmen der Armeeübung «CONEX 26» statt. Beteiligt sind neben der Schweizer Armee unter anderem diverse Partnerorganisationen im Bevölkerungsschutz. Geübt werden verschiedene Szenarien in den Bereichen Tierseuchenbekämpfung und Schutz kritischer Infrastruktur.
Vom 1. bis 28. Juni 2026 führt die Territorialdivision 2 die Übung «CONEX 26» durch. Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit zwischen militärischen Einheiten und zivilen Behörden zu trainieren sowie die Einsatzbereitschaft und Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Im Raum Nordwestschweiz finden zwischen dem 10. und 19. Juni 2026 verschiedene Übungsteile statt. Im Kanton Basel-Landschaft stehen zwei Teilübungen im Zentrum: Im Rahmen der Teilübung «Tierseuche» wird ein Szenario zur Bekämpfung einer hochansteckenden Tierseuche trainiert. Dabei kommen unter anderem der Veterinärdienst der Armee, Zivilschutzorganisationen sowie kantonale Fachstellen zum Einsatz. Bestandteil der Übung sind unter anderem die Durchsuchung von Waldgebieten nach Tierkadavern im Raum Liesberg sowie Dekontaminationsmassnahmen auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Aesch.
In der Teilübung «Auhafen» wird ein sicherheitsrelevantes Szenario im Raum Auhafen und Schweizerhalle geübt. Beteiligt sind neben der Armee auch die Polizei Basel-Landschaft, das Feuerwehrinspektorat beider Basel sowie Infrastrukturbetreiber. Armeeseitig sind dabei Infanterie- und Sanitätseinheiten im Einsatz. Die Übungen finden schwergewichtig während der Nacht vom 17. auf den 18. Juni sowie vom 18. auf den 19. Juni 2026 statt.
Während der CONEX 26 kann es im Kanton Basel-Landschaft zu sichtbaren militärischen Aktivitäten kommen. Dazu gehören Truppenbewegungen, Militärfahrzeuge, militärische Präsenz in Ortschaften sowie Aktivitäten im öffentlichen Raum. Im Bereich Auhafen können insbesondere nachts erhöhte Lärmemissionen auftreten. Dabei wird ausschliesslich mit Übungs- beziehungsweise Markiermunition gearbeitet.