(pd) Gestern Montag hatte sich um die Mittagszeit die gesamte Deckenverkleidung des Regierungszimmers im Regierungsgebäude in Liestal gelöst. Verletzt wurde niemand. Nach heutigem Wissensstand kann eine technisch mangelhafte Befestigung der Gipsplatten an der darüberliegenden Decke nicht ausgeschlossen werden.
Es ist davon auszugehen, dass die Platten nicht im Rahmen der letzten Sanierung, sondern Anfang 2000er-Jahre eingebaut wurden. Die Untersuchungen werden fortgeführt, die Priorität liegt momentan darin, die potenzielle Gefährdung von weiteren Räumen auszuschliessen. Das Regierungsgebäude bleibt aus Sicherheitsgründen vorerst bis Ende Woche geschlossen.
Das Hochbauamt hat heute erste Untersuchungen durchgeführt, um den Grund für den Einsturz der Decke im Regierungsgebäude festzustellen. Nach momentanem Wissensstand liegen Hinweise auf eine technisch mangelhafte Befestigung der Gipsplatten an der darüberliegenden Decke vor. Die Abklärungen lassen den Schluss zu, dass die Platten nicht im Rahmen der letzten Sanierungsarbeiten verbaut wurden, sondern Anfang 2000er-Jahre. Solange nicht restlos geklärt ist, ob diese Befestigung auch in anderen Räumen verwendet wurde, bleibt das Regierungsgebäude aus Sicherheitsgründen geschlossen.
Das Hochbauamt hat deshalb entschieden, dass diesen Mittwoch die Sitzung des Einwohnerrats der Stadt Liestal und am Donnerstag die Landratssitzung definitiv nicht im Regierungsgebäude stattfinden können. Die Landeskanzlei sucht nach alternativen Räumlichkeiten, um am Donnerstag eine Landratssitzung durchzuführen.
Alle rund 70 Mitarbeitenden der Landeskanzlei und des Generalsekretariats der Sicherheitsdirektion, die ihre Büros im Regierungsgebäude haben, werden bis Ende Woche im Homeoffice verbleiben. Die für diese Woche geplanten Sitzungen im Gebäude werden abgesagt. Bilder des Vorfalls können aus untersuchungstechnischen Gründen nicht veröffentlicht werden. Der Raum ist versiegelt, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind.