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Kantonales Schulareal Muttenz: «Erhöhung der Biodiversität trotz Baumfällungen»

(pd) Das kantonale Schulareal Kriegacker in Muttenz wird in mehreren Etappen zum SEK II Campus Polyfeld Muttenz umgestaltet. Nach erfolgtem Landratsbeschluss über die Ausgabe zur Realisierung der ersten Etappe hat das Hochbauamt mit den Vorbereitungsarbeiten begonnen. Dabei haben ausführliche Abklärungen ergeben, dass vor Baubeginn rund 70 Bäume gefällt werden müssen, wie die Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landsachft mitteilt.

«Trotz der Fällungen wird der Baumbestand nach Abschluss der Umgestaltungsarbeiten deutlich höher sein als zum aktuellen Zeitpunkt. Gesamthaft wird er im Perimeter der Etappe 1 von rund 100 Bäumen auf rund 160 Bäume erhöht. Zusätzlich zu den Bäumen werden zahlreiche Büsche und Sträucher gepflanzt», verspricht man von Seiten des Kantons.
«Ein Hauptbestandteil der neuen Umgebungsgestaltung ist das Arboretum, eine Sammlung verschiedenster Baum- und Straucharten aus unterschiedlichen Klimazonen. Je nach Ausrichtung, Belichtung und Bodenbeschaffenheit werden vielfältige Lebensräume für die verschiedenen Arten geschaffen. Diese Sammlung dient den Schulen künftig als Unterrichtsraum im Freien.
Unter die rund 70 Bäume, die Anfang März gefällt werden, fallen auch sechs Pappeln an der Ostseite des Turms. Die Pappeln würden aufgrund ihres vorwiegend horizontalen Wurzelsystems die baulichen Anpassungen im neuen «Grünzug» des Campus - trotz umfangreicher Schutzmassnahmen - nicht überleben. Der Baumbestand um die Parkplätze östlich der Lerchenstrasse ist von den Baumfällungen nicht betroffen.»

Transformation Schulareal Kriegacker
Auf Basis des «Masterplan Polyfeld» soll sich das Industrieareal zu einem Wohn-, Gewerbe- und Bildungsgebiet entwickeln. In diesem Masterplan eingebettet ist auch die Transformation des kantonalen Schulareals Kriegacker. Damit dies erfolgen kann, werden verschiedene Liegenschaften sowie ein Grossteil des Aussenraums im Perimeter der Etappe 1 rück- und umgebaut.
Die Gebäude werden neu in eine dicht bepflanze Umgebung eingebettet. Geschwungene Wege und Strassen schaffen grössere zusammenhängende Grünräume. «Der Anteil an versiegelter Fläche wird reduziert. Die Biodiversität wird damit langfristig deutlich gefördert», heisst es in der Mitteilung weiter.