(dm) Die Mitte Aargau ist erfreut, dass sich die Aargauer Bevölkerung mit dem klaren Ja zu VERAS solidarisch mit der Region Suhr gezeigt hat. Die Vorlage Bildung Aargau hat die Stimmbevölkerung mit 57,43 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt.
Mit dem Ja zu VERAS (Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr) hat die Aargauer Stimmbevölkerung den Weg für ein Schlüsselprojekt freigemacht. Die Realisierung wird bestehende Verkehrsachsen spürbar entlasten und die Anbindung an das übergeordnete Strassennetz optimieren. Damit ist der Grundstein gelegt, um die Standortattraktivität und die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region langfristig zu sichern. «Mit diesem Entscheid kann das verkehrstechnische Nadelöhr Suhr endlich entschärft werden», so Karin Koch Wick, Grossrätin und Co-Präsidentin der Mitte Aargau. «Die Mitte ist erfreut, dass sich die Aargauer Bevölkerung hinter dieses wichtige Vorhaben gestellt hat.»
Bildungsqualität einfordern und umsetzen – auch ohne neuen Verfassungsartikel
Die Aargauer Stimmbevölkerung hat die Volksinitiative «Bildungsqualität sichern – JETZT!» abgehlehnt. Diese wollte die Bildungsqualität ausdrücklich als Auftrag an die Politik und als Ziel in der Kantonsverfassung verankern. Die Mitte wird sich trotz Ablehnung der Initiative weiterhin für die zentralen Anliegen wie die Sicherstellung einer hohen Unterrichtsqualität, die Verfügbarkeit von genügend qualifiziertem Fachpersonal, aber auch für die administrative Entlastung der Schulen stark machen. «Unser Bildungssystem basiert auf einem qualitativ hochstehenden Unterricht. Die Schule legt den Grundstein für den weiteren Bildungsweg unserer Kinder und Jugendlichen», so Edith Saner, Grossrätin und Co-Präsidentin der Mitte Aargau. «Die Verfassung und das Schulgesetz geben der Politik auch ohne neuen Verfassungsartikel genügend Mittel in die Hand, die Bildungslandschaft im Aargau bestmöglich weiter zu entwickeln.»