(aew) Die AEW Energie AG stärkt mit der Verkabelung der 16-kV-Hauptleitung zwischen Bremgarten und Eggenwil die Versorgungssicherheit in der Region und wertet das Landschaftsbild auf. Über den Start der Kabelzüge hat die AEW Energie AG bereits am 21. August berichtet. Ab 19. Oktober werden die nächsten Stromkabel in die vorbereiteten Rohranlagen im Boden eingezogen. Eine Woche später erreicht das Projekt mit Beginn des Rückbaus der bestehenden Freileitung den nächsten Meilenstein. Damit schreitet die Modernisierung des regionalen Verteilnetzes weiter voran.
Mit dem Kabelprojekt Bremgarten–Eggenwil verstärkt die AEW Energie AG das bestehende Stromsystem über eine Länge von 3,5 km und ersetzt gleichzeitig bestehende Freileitungen durch unterirdische Kabelleitungen. Nach den ersten Kabelzügen im August 2026 setzt die AEW die Arbeiten am Kabelprojekt Bremgarten–Eggenwil planmässig fort. Ab 19. Oktober werden weitere Abschnitte verkabelt. Am 26. Oktober beginnt anschliessend der Rückbau der bestehenden Freileitungen. In einem ersten Schritt werden die Leiterseile demontiert. Danach folgt schrittweise der Rückbau der Betonmasten. Der genaue Ablauf richtet sich nach dem Bodenschutzkonzept, den Auflagen des Kantons sowie den jeweiligen Bodenverhältnissen und dauert bis in den Frühling 2027.
Insgesamt können im Rahmen des Projekts zwischen Zufikon und Künten rund 3,5 Kilometer Freileitung und 26 Betonmasten zurückgebaut werden. Die Verkabelung trägt damit nicht nur zur weiteren Stärkung einer zuverlässigen und zukunftsfähigen Stromversorgung bei, sondern auch zur landschaftlichen Aufwertung der Region.
«Ein leistungsfähiges Stromnetz ist die Grundlage für eine hohe Versorgungssicherheit und muss mit den steigenden Anforderungen an das Energiesystem mitwachsen. Mit diesem Projekt entwickeln wir unsere Netzinfrastruktur vorausschauend weiter und investieren langfristig in die Region. Es freut mich, dass die AEW Energie AG mit diesem Projekt insbesondere auch zur Aufwertung des Landschaftsbildes einen wesentlichen Beitrag leisten kann.», sagt Christoph Fischer, Leiter Geschäftsbereich Netze der AEW Energie AG.
Das Projekt ist Teil der langfristigen Weiterentwicklung des AEW Verteilnetzes. Mit dem Ausbau werden zusätzlich benötigte Netzkapazitäten geschaffen und die Infrastruktur auf künftige Anforderungen wie die zunehmende dezentrale Energieerzeugung, Wärmepumpen und Elektromobilität ausgerichtet.
Einzelne Arbeiten werden auch 2027 weitergeführt. Die letzten Kabelzüge für die Anbindung einer Stromversorgungsanlage der Aargau Verkehr AG (AVA) sind für das Frühjahr 2027 vorgesehen.