(juso) Die JUSO Aargau überreicht die Petition mit 227 Unterschriften an die zuständigen Regierungsräte und fordert diese zum Handeln auf, um das Frauenhaus Aargau-Solothurn mit einem Sockelbeitrag zu finanzieren und somit dessen Sicherheit zu garantieren.
Frauenhäuser sind eine Anlaufsstelle für Betroffene, welche Schutz vor Gewalt, Pflege, Unterkunft, fachliche Betreuung und Nachbetreuung benötigen. Das Frauenhaus Aargau-Solothurn übernimmt die Schutz- und Betreuungsfunktion für die Kantone Aargau und Solothurn. Für die Finanzierung erhält das Frauenhaus für jede betreute Person einen Beitrag. Diese Form der Finanzierung nennt man Subjektfinanzierung und sie deckt die Kosten und den Aufwand des Frauenhauses in keiner Weise.
«Die aktuelle Finanzierungsform stellt den Schutz der Gewaltbetroffene nicht ins Zentrum des Handels und bringt ausserdem hohe Bürokratiekosten mit sich», meint die Co-Präsidentin der JUSO Aargau, Sofia Hurtado. «Nur mit einem zusätzlichen Sockelbeitrag in angemessener Höhe kann die Schutzfunktion des Frauenhauses gewährleistet werden», ergänzt Hurtado.