Ein Produkt der  
Die grösste Wochenzeitung im Fricktal
fricktal info
Verlag: 
Mobus AG, 4332 Stein
  Inserate: 
Texte:
inserat@fricktal.info
redaktion@fricktal.info
Fricktalwetter
Bedeckt
22.7 °C Luftfeuchtigkeit: 22%

Montag
5.9 °C | 21.8 °C

Dienstag
8.5 °C | 17.6 °C

Juso Aargau: Superreiche zur Kasse – Schluss mit der Abzocke am Klima

(juso) Aktivist*innen der Juso Aargau spielten gestern vor der UBS in Aarau ein Schauspiel. Somit lancierten sie die Abstimmungskampagne zur «Initiative für eine Zukunft» nun auch auf kantonaler Ebene.

Am 30. November wird über die Steuer auf Mega-Erbschaften zugunsten einer sozial gerechten Klimapolitik abgestimmt. Mit einer Performance-Aktion haben Aktivist*innen der JUSO Aargau am Sonntag, 17. August, vor der Aarauer UBS-Filiale an der Bahnhofstrasse Abstimmungskampagne zur «Initiative für eine Zukunft» lanciert. Mit dem Schauspiel zeigten die JUSOs das Problem der Vermögensungleichheit auf und lösten dieses mit einer Steuer für eine sozial gerechte Klimapolitik. Diese soll für die breite Bevölkerung in die Bereiche «Arbeit», «Wohnen» und «Öffentliche Dienstleistungen» investiert werden.
Wie die Juso bebtonen, hat sich das reichste 1% in der Schweiz bis heute über 45% des Gesamtvermögens per Erbschaft und Ausbeutung von Mensch und Umwelt angeeignet. Während die Löhne der Arbeitnehmenden stagnierten oder gar sinken würden, häuften die Superreichen weiterhin gigantische Vermögen an. Dasselbe gelte für die CO2-Emissionen – Superreiche hätten daran mit ihrem Luxuskonsum, aber vor allem mit ihren klimaschädlichen Investitionen einen Anteil von 12%!
Sophie Heinimann, Co-Kampagnenleiter*in für die Juso-Initiative im Aargau, erklärt: «Wer die Klimakatastrophe in so einem grossen Teil verursacht und dann auch noch davon profitiert, soll auch für die verursachten Schäden bezahlen! So funktioniert schliesslich das Verursacher*innen-Prinzip.»
Die «Initiative für eine Zukunft» sei die konsequente Antwort auf diese Ungerechtigkeit. Sie fordert eine progressive Erbschafts- und Schenkungssteuer von 50% auf einen Freibetrag von 50 Millionen Franken. Diese würde nur 2500 Personen jährlich betreffen und rund 6 Milliarden Franken einbringen, mit welchen ein sozial gerechter Klimaschutz für alle finanziert werden könnte. Es sei höchste Zeit, dass die Profiteur*innen des Systems, das den Planeten zerstöre, für den angerichteten Schaden und für ihre Verbrechen an der Zukunft bezahlten.
Meli Del Fabro, Präsident*in der Juso Aargau, meint dazu: «Wir lassen uns unsere Zukunft nicht länger von wenigen Superreichen zerstören. Jetzt holen wir uns zurück, was uns zusteht!»
Die Jusos weiter: «Damit das kein Wunschdenken bleibt, sondern Klimaverbrecher*innen endlich zur Verantwortung gezogen werden: Am 30. November Ja zur Initiative für eine Zukunft».