Am Samstag, dem 17. August, veranstaltete die JUSO Aargau eine ausserordentliche Jahresversammlung, an welcher ein neues Präsidium und neue Leute in den Vorstand gewählt wurden. Leider mussten so auch fünf Menschen aus Vorstand und Präsidium verabschiedet werden. Ausserdem nominierten die JUSOs drei Kandidat*innen für den Regierungsrat, um somit eine linke Mehrheit zu ermöglichen.
Am 17. August veranstaltete die JUSO Aargau eine ausserordentliche Jahresversammlung, an welcher viele Leute teilnahmen.
Gleich zu Beginn der Jahresversammlung hielt Jacqueline Badran, SP-Nationalrätin, einen Input zum Grossrats-Wahlthema “Wohnen”. Daraufhin verabschiedeten die Jungsozialist*innen ihr Wahlprogramm, mit dem sie an Gross- und Regierungsratswahlen antreten. Am 30. August, an der 90-jährigen Jubiläumsfeier der JUSO Aargau, soll der Wahlkampf in Aarau lanciert werden.
Im Anschluss mussten die JUSO ihr Präsidium, bestehend aus Pavel Novak, Anastasija Petrušić und Sofia Hurtado, und die beiden Vorstandsmitglieder Yaro Fomichev und Andrea Petrušić verabschieden.
Neu ins Präsidium gewählt wurde Meli Del Fabro, an ihrer Seite kandidierte ebenfalls erfolgreich Paula Sommer für das Amt als Vize-Präsidentin. Meli Del Fabro, neu im Präsidium, äussert sich dazu: “Wir sind ein eingespieltes Team und wir wollen uns der Herausforderung, die JUSO Aargau und unsere Politik vorwärtszubringen, annehmen! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und darauf, den Aargau von links aufzumischen.” Christina Wehrli, Sophie Heinimann und Finn Neiger wurden neu in den Vorstand gewählt. Ferner fassten die JUSOs ihre Parolen bzgl. der Abstimmungen am 22. September und stimmten für ein “Nein” bei der BVG-Reform und ein “Ja” zur Biodiversitätsinitative. Um eine linke Mehrheit in der Exekutive zu ermöglichen, stellen die JUSOs ausserdem drei eigene Kandidat*innen für die Regierungsratswahlen auf, bestehend aus dem neu gewählten Präsidium und İlayda Barth.
Paula Sommer, neue Vize-Präsidentin meint dazu: "Wir kandidieren für den Regierungsrat, um linken Perspektiven eine Bühne zu bieten und eine bessere Repräsentation von Frauen und nicht-binären Personen in der Exekutive zu ermöglichen." Damit beendeten die JUSOs ihre traktandenreiche Versammlung und freuten sich auf die kommende Wahlkampagne und die Zusammenarbeit im Vorstand