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Jungfreisinnige Baselland: «Die Pädagogische Hochschule FHNW trägt zum Lehrermangel bei»

(jfdp) Mit Besorgnis beobachten die Jungfreisinnigen Baselland die gravierende Situation an der Pädagogischen Hochschule FHNW. Zahlreiche Nachrichten haben den Jungfreisinn Baselland erreicht, um diese Problematik in die Politik zu tragen. Diese Hilferufe, so die Meinung der JFDP,  dürften nicht ignoriert werden.

Absurd bürokratisches Belegungssystem
Vor rund einem Jahr berichtete die BaZ über das absurd bürokratische und komplizierte Belegungssystem der Pädagogischen Hochschule FHNW. Der Bericht basierte auf den Erfahrungwerten einer Studierenden, welche die Problematik publik machte. Die Berichterstattung zeigte genau auf, wie sich die Studierenden um die künstlich limitieren Kursplätze kämpfen müssen. Das Prinzip «Wer zuerst kommt, mahlt zuerst» funktioniere leider nicht, da es verschiedene Kriterien gebe, die die Priorisierung festlegten: Alter, Anzahl der Kreditpunkte, Anzahl der Semester etc. Dies möge auf den ersten Blick positiv erscheinen, aber leider scheitere das System in der Praxis. Kurz vor dem Ende des Belegungsfensters breche das System regelmässig zusammen und die vorhandenen Gewichtungspunkte könnten nicht mehr gesetzt werden.
«Wenn man schon ein solches System betreibt, dann sollte es auch der Anzahl der Studierenden gewachsen sein!», kommentiert Oliver Fischer, Vize-Präsident Jungfreisinnige Baselland. Durch diese gravierenden Fehler und die komplizierte Vergabe der Kurzplätze, verzögere sich für einige Studierende das Studium. Dies dürfe nicht der Fall sein, da wir uns in einer Lehrermangellage befänden.
Die Jungfreisinnigen Baselland appellieren an das Rektorat der Pädagogischen Hochschule FHNW, die Anliegen ihrer Studierenden endlich ernstzunehmen. Das Belegungssystem muss überdenkt werden, denn die Gewohnheit dürfe einer Anpassung nicht im Wege stehen. Dies sei umso wichtiger, da sich bereits einige Studierende bei den verantwortlichen Stellen beklagt hätten und ihre Anliegen kein Gehör fanden. Eine solche Situation sei für eine Hochschule mehr als peinlich und sollte nicht zur prekären Situation des Lehrermangels beitragen. «Jetzt muss gehandelt werden, denn dies ist unserem Bildungsstandort unwürdig», schliesst Cyril Bleisch, Präsident Jungfreisinnige Baselland.