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Jungfreisinnige Baselland: Carte blanche für Besetzungen an der Universität Basel

(jfdp) Die Jungfreisinngen Baselland fordern einen sicheren Lernbetrieb und ein Sicherheitsumdenken bei der Universität Basel.

«Was sich an der Universität Basel abspielt, gleicht einer Tragödie», dies schreiben die Jungfreisinnigen Baselland in einer medienmitteilung zu den besetzungen an der Uni Basel. Und weiter: «Das gesetzte Ultimatum wird nur als eine feine Linie angesehen und nach Belieben verschoben. Dies öffnet die Türen für weitere Besetzungen, denn ein Ultimatum der Universität
Basel kann nicht mehr ernstgenommen werden. Ein Dialog zu suchen ist essenziell, aber der Universität Basel sollte bewusst sein, dass ihre Worte nicht auf offene Ohren treffen. Es ist Zeit zu handeln und den Lernbetrieb wieder herzustellen.»
Leider sei diese Entwicklung absehbar gewesen, so die Jungfreisinnigen. Präsident Cyril Bleisch kritisierte vor einem Jahr das schwache Verhalten der Universität Basel während der Petersplatzbesetzung. Diese Kritik äusserte er im Interview mit Baseljetzt. «Es ist absolut der falsche Weg», sagte Cyril Bleisch. Das Klima sei ein wichtiges Thema. Aber: «Bald kommt die Prüfungsphase, die Leute sind angespannt.» Durch die Tatsache, dass die Besetzung so spät kommuniziert worden sei, habe sie «Verunsicherung geschürt», so Bleisch (Quelle: https://www.baseljetzt.ch/klimaaktivisten-besetzen-petersplatz-nicht-alle-studis-sind-einverstanden/55079https://www.baseljetzt.ch/klimaaktivisten-besetzen-petersplatz-nicht-alle-studis-sind-einverstanden/55079).
Die Jungfreisinnigen Basel-Landschaft fordern die Universität Basel auf, die Besetzung aufzulösen und ihr Sicherheitskonzept zu überdenken. «Der Bevölkerung und den Studierenden wurde gezeigt, dass die Universität Basel nicht der Aufgabe gewachsen ist, den Lernbetrieb zu sichern. Meine Kritik vor einem Jahr verhallte leider, aber ist aktueller denn je», schliesst Präsident Cyril Bleisch.